Vollständige Version anzeigen : Eine ganz normale anormale Kneipe?
Cloud Strife
01.08.2006, 01:23
Die Zeiten ändern sich. Mehr Fett auf und in und überhaupt Burgern, mehr weniger langweiliger Fußball in Italien, PES-X wird Konkurrenz gebeatet – doch gibt es ein rettendes Ufer für das gefühlt versunkene Schiff OT? Jack Sparrow ist ein Feigling, und die Zahnseide geht irgendwann auch aus.
Nicht nur Gatlin, Landis und Ballack (negativ getestet - hat nicht sein sollen) sind gedopt – auch Kapitän Takeem kriegt nicht genug von Testosteron, Anabolika und Sauerland. Auf dem weiten Nivea-Ozean sieht man eigentlich nichts als Leere und Hupen - wenn es nicht Takeem und seine muskelbepackten Adleraugen gäbe. Aber was hat er erblickt? Eine Insel? Das Durchschnittsalter? Nein, es kommt noch viel schlimmer – es ist eine Kneipe.
Mutig und voller guder Laune öffnet MAX die Möchtegern-Saloon-Türen. Aber was gibt es zu sehen? Neugierig drängelt sich Terrier nach vorne weil er zu… klein ist. Nichts gibt es zu sehen, außer leere Tische und eine Bar.
http://www.to2.flashnet.it/wrpub/saloon.gif
Aus der zweiten und gleichzeitig auch dritten bis sechsten Reihe der Userschlange vor der Kneipe stöhnt ein rundes Element „Hunger!“, und Kapitän Takeem weist auf den großen_Tisch hin, an dem ca. 15 Leute Platz finden: „Warte dort, wir wissen nicht einmal ob hier etwas oder in deinem Fall jemand essbar ist.“
Gelassen wie erfreut stapft der Hungrige zum Tisch, setzt/schiebt sich drauf und beginnt ihn anzuknabbern. In diesem Moment kommt ein Mixtape gegen seinen Kopf geflogen. Es prallt bzw. wabbelt ab und landet auf dem Boden.
„Hey, ban plz?“
Alle schauen sich um. Hinter der Bar taucht der Besitzer Dóing the Wirt mit einem erbosten Blick auf.
„Ich hab zwar keine Ahnung, was PES ist und wie man so was hier leitet, aber geht schon. Irgendwie. Glaub ich. Nicht“, kommentiert er schulterzuckend den Gästedrang aus dem Forum. Erst jetzt bemerken einige Verdächtige und Takeems Adleraugen die einzige Person, die sich in der Kneipe aufhält. Bemerkenswert, dass er vorher nicht gesehen wurde, obwohl er da war…
Dóing the Wirt rollt mit den Augen, als nach ihm gefragt wird.
„Er ist ein hoffnungsloser Fall. Er ist Deutschland. Nachdem es ausgestorben ist. Er sitzt schon lange an dem Tisch, mit den anderen Verstorbenen.“
Verwirrte Blicke fallen auf die Person. Macl findet kein passendes Zitat aus Cosmopolitan und fragt ihn dann: „Was machst du hier, Junge?“
„Wo ist denn dieser PES-X-Chat?“ kommt als Antwort aus seinem Mund, doch sein Blick deutet darauf hin, dass er wohl der einzige ist, der seine Worte gehört, verstanden und akzeptiert hat.
Die ersten User nehmen Platz, Dóing the Wirt serviert dem Hungrigen am bzw. auf dem größten Tisch seine erste Portion und zapft die Getränke.
Langsam aber sicher füllt sich die Kneipe und als letztes kommt flemmingpovlsen auf grünen Fohlenkrücken. Als der alte Mann „Ich brauch ein Sauerstoffzelt!“ ruft, erwidern die ersten alkoholisierten Nerds seine Bitte mit einem zweischneidigen „Wayne!“. Der Hungrige und viele anderen schauen kurz böse auf, ehe sich flemmingpovlsen an den Tisch vom 2-jährigen Irreregulär setzt. Damit wäre die geistige und vor allem körperliche Balance wieder da, mit Ausnahme vom größten Tisch.
Es wird langsam geselliger und ein wenig Leben kommt in die Kneipe. Ein confuser Mensch möchte einen Nedved99 bestellen, doch der Ober nerf schlägt ihm seine Bitte mit einem „Never, Alter!“ so um die Ohren, dass ein olympischer Held sich dazu gesellt und ihm pure Liebe unter die Nase reiben möchte.
Erste Kneipenprügelei: Button hat das Wort Nazi gehört.
Es kam aus Richtung der kleinen Tanzfläche (mit Pinguin-Controlling-Patch). Doch können sich Gesten eines rosa Pinguins artikulieren? Auf der kleinen Tanzfläche sieht man betrunkene rosa Österreicher mit Hitler-Ambitionen, doch was machen sie falsch? Nein, es sind keine Huren die von ihnen (man munkelt, unter anderem Heilsider gehört zu haben) angetanzt/-hitlert werden. Neben ihnen „tanzt“ Mominho schwul zu Justin Timberlake ab, und das gefällt anscheinend den rechtsgepolten Augen der Össis. Diese darf man allerdings nicht mit den Ossis vergleichen – da kennt Dóing the Wirt keine Gnade. Die Ossis sitzen in der Ecke der Kneipe an einem Tisch mit Hattrick-Internet-Café und einer hohen, sehr_hohen solidarischen Mauer zwecks Anti-Integration und Disco-Rauschmissen.
Ein gerade aus dem Urlaub zurück gekehrter User und Morbo sitzen an einem Tisch, doch was bestellt sich Morbo hier? Einen Scheunentrank oder Kuhmilch?
Wer gesellt sich zu wem? Was passiert auf der Tanzfläche? Wer wird gebannt? Was tun die anderen User? Fragen über Fragen, die nur sie selbst und das ganze OT zu beantworten weiß.
Prost!
Es gibt noch Verstand, Humor, Kreativität und Eigeninitiative!:applaus:
Hey, ich wusste doch, dass das gut wird... :D
So, um die ganze Sache mal weiterzuspinnen:
Morbo denkt angestrengt über die Wahl seines Getränks nach, denn sowohl Scheunentrank als auch Kuhmilch gelten in Blödes Kaff als sehr schmackhaft. Morbo hebt den Arm und möchte sich ganz spontan eine Kuhmilch bestellen - selbstverklärlich nicht fettarm, denn fettarme Milch ist erwiesenermaßen schlimmer als Darmkrebs. Doch just in dem Moment, wo er Bardame Keule_Minogue zu sich rufen will, erreicht ein Lichtstrahl von draußen die inzwischen schon total zugerauchte Kneipe - Takeem und seiner Shisha sei Dank.
Der gesamten Kneipe stockt der Atem. Es ist ein Österreicher. Mit Hitler-Bart und einer starken Affinität zu Paint-Bildern und Pinguinen. Zudem gilt er als schwer geistesgestört, die Leute des örtlichen Sanatoriums haben ihn als hoffnungslosen Fall abgestempelt und ihn entlassen. Langsam hinkt er zur Theke, sein irrer Blick durchdringt Takeem förmlich, man riecht nur noch nach Sucuk riechenden Schweiß. Panik breitet sich in der Kneipe aus. Was wird nun geschehen? Ohne seinen Blick abzusetzen ruft er Keule zu sich. Dieser fragt nur mit zitternder, zerbrechlicher Stimme:"Äh...was...äh...kann ich ihnen bringen..?"
Eine bestimmende, tiefe Stimme hallt durch den Raum. Allerdings hat sie einen beschissenen Akzent.
"EINEN O-SAFT!"
Entsetzen zeichnet die Gesichter, vor allem das des Rum trinkenden Piraten, der eigentlich gerade zu einer Antifa-Demo abhauen wollte. Was hat dieser irre Österreicher als Nächstes vor?
Naja, wie in solchen Geschichten üblich, lässt die Antwort nicht lange auf sich warten. Er murmelt irgendwas von Eyeball Kid, Tom Waits und *sabber* in sich hinein und packt seine treue Akustik-Gitarre mit den drei Saiten aus und will seinen neuen Song, den er um 4 Uhr morgens am Vortag geschrieben hat, präsentieren. Dummerweise hat er im Sanatorium nie etwas von Harmonielehre oder einem einheitlichen Rhythmus gehört, auch seine Texte bleiben dem Großteil der Hörer unverständlich. Zu allem Überfluss lässt Doing von hinten ganz dezent anmerken, dass der Beat, den der Irre mit seinem Quietscheknochen erzeugt, absolut shice sei...
So, ihr seid dran...wie geht die Shice weiter?
Höhö , genial , das entwickelt sich ja super hier :top:
Immer weiter so Jungs. :top:
qwadaddy
02.08.2006, 00:16
warum komm ich nicht vor :bitte:
Naja, hier erwähnt zu werden, muss man sich erstmal verdienen... ;)
Also hier, Jungs, an die Arbeit! Weiterschreiben! Ich geh schlafen.
qwadaddy
02.08.2006, 00:23
Naja, hier erwähnt zu werden, muss man sich erstmal verdienen... ;)
is mir auch klar... ;-) ;-)
So, hui, ging schneller als gedacht.
...
:bob:s innere Anzeigen driften in den rosaroten Bereich. “Scheiß Beat?“ Der Scheitel verlagert sich langsam von rechts nach links, womit die Haarspitzen direkt auf den göttlich strahlenden Diong zeigen. Man munkelt, dass :bob: zwei Jahrzehente lang seinen Augen nach innen zu drehen versucht und dabei auf halben Wege stecken blieb. Sein Sehsinn machte darauf eine spiritueller Reise nach oben und nistete sich in der stets gepflegten Frisur ein um dort Elefantenjunge zu kriegen, vergebens. Jedenfalls sollte das nun irgendwie erklären, wieso :bob: mit seinem Haupthaar sieht.
Die fahlen Augen immer noch auf Takeem gerichtet (der unauffällig versuchte den Reserve-Döner-Spieß unter der Theke zu greifen. Die Tatsache, dass Flemmingpouvlsen diesen längst als Geh- und Massagestock verwendete blieb ihm unbekannt) wichsierte :bob: Diong genau an und mit einer blitzschnellen Bewegung, die ihm keiner zugetraut hätte, sprang er in minutenschnelle auf, schlief ein, wachte auf, gähnte, rasierte sich, putzte sich die Zähne, ordnete seine Pornosammlung, kämmte sich die Haare und verknotete sich den Penis 4-mal, damit dieser exakt in den Socken des rechten Schuhs passte. Jedenfalls war es dann irgendwann soweit, nachdem :bob: noch einkaufen war, sich scheiden ließ (nagut, ab jetzt wird’s aber wirklich blöd) und 24-mal wiedergeboren wurde, und :bob: kollidierte mit Diong.
Da niemand je das Zusammentreffen zweier derartigen Wesen überlebte, konnte sie auch keiner warnen, komischerweise überlebte diesmal jeder, nur KSC-Weez starb einen qualvollen Tod, dies war jedoch eher auf das tagelang Suchen des Chats zurückzuführen, man sollte halt doch hie und da essen. Nunja, jedenfalls krachte es und zwar gewaltig, ein Licht, noch ein Licht, und noch mal sehr viel Licht später lagen die beiden Konkurrenten bewusstlos am Boden. Ihre Füße berührten sich und formten einen Kreis in dem sich langsam eine Tür zu öffnen schien. Scheinbar hatte der Zusammenprall einen Riss in das Raum-Zeit-Gefüge zur Folge. “Huuuuuhuuuu!“ hallte es aus dem Tor und ein schimmernder Lackstiefel setzte Fuß in diese Welt. Mit sich zog das Kleidungsteil eine ledrige, faltige alte Frau mit übergroßen Brüsten! die in eine Aufmachung gezwängt wurden, die jedem Clown mit Hang zum sadistischem Auspeitschen der 2-köpfigen Zirkuskindern Tränen der Freude in die Augen treiben würde. Die Stimme dieses alten Blöndchens ertönte durch die gesamte Kneipe während hinter ihr das Tor langsam verschwand.
“Mr.Maniac Süßer, wo bist du mein Fan, Jenna-Baby hat eine süße Überraschung für dich!“
Ein Wimmern war aus der hintersten Ecke der Kneipe zu hören…
nerf_herbal
02.08.2006, 01:27
... scheiß Gäste. Scheiß Zettel. Oberkellner Herder blätterte lustlos in seinem Block, auf dem er die Bestellungen der "Kneipen-User" notierte, wie man es im neuen "Internet"-Jargon nannte. Nach all den Jahren in dieser miefigen Bude war es ihm zur lieben Gewohnheit geworden, die ein oder andere Fehlbestellung an besonders unhöfliche Gäste zu verteilen. Aus "Neun Pils!" wurde "Ban please" und statt einem "Viertel Roten" gab es "Bitte closen!". Scheiß was aufs Trinkgeld. Das macht den Job auch nicht erträglicher. "Oooober!!! WIE KANN ICH kiTs einfügen????" Herder legte sich das Handtuch über den Unterarm und sorgte zügig dafür, dass der User das Tagesgericht mit einem lauten "Pätsch" auf den Teller geklatscht bekam. Im vorbeigehen schnarrte er den jeweiligen Stammtischhockern einen obskuren Filmtitel, eine kaum bekannte Band oder eine unwichtige Fußballstatistik entgegegen. Heute liefs. Er war überall zugleich. Neue Bestellungen, neue Beiträge und ewig die gleichen Fressen an der Bar. Allen voran der "Held", wie ihn alle scherzhaft und vollkommen unzutreffend nannten. Ein früh vergreister Querulant, der das hatte, was die meisten wunderlichen Rentner hatten, die gerade mal volljährig geworden waren. Eine absonderliche Leidenschaft für einen möglichst unbekannten Teil der Populärkultur. Wie der Typ mit dem Bart. Werkzeuge. Oder der Geschäftsführer. Pfirsiche und irgendwo Knöppe drücken. Naja. Die gingen ja noch. Aber dem Helden konnte man nichts recht machen. Buchstabensuppe TNA WWE ECW, nee, hat er zurückgehen lassen. Kinderschnitzel Bundesliga. Wollte er nicht. Eisbecher: Schönes Wetter.
"Findet er Scheiße. Er will Regen" Gab Herder kurz und knapp durch die Durchreche der Küche durch, trat zwei Schritt zur Seite und richtete seine akkurat geklebte Frisur. Durch die Durchreiche segelte erst ein Jugendlicher mit dunklem Bartflaum und rot gelbem Trikot. Offenbar einer der neuen Küchenjungen der Personalfirma "Süperlig" Dann ertönte das Organ des Jeffkochs: "De kommt uff de Grrrelll! Und Du! De Kümmerling, zu den Idiode im Hindezimmä! Zack Zack!" Lustlos schulterte Herder den Karton mit den Kümmerling-Magnum Flaschen und öffnete die Tür mit der Aufschrift US, laut Macl, einem Altgedienten Kneipenzecher, der schon da war, als Herder noch kleiner Tellerwäscher war, "Unnnsa Sssimma". Heiße Luft, Alkoholgeruch und ein vernehmliches "plim plim" erfüllten seine Sinne....
Keule_Minouge
03.08.2006, 16:40
Sex sells...but who`s buying?
Diese Frage stellt sich die "Bardame" Keule gerne. Immer wieder blitzt sie ab!
Dabei hat sie doch eine durchaus genial Masche auf Lager - "Hey,ich hab eine eigene Wohnung und kann auch unter 2min". Das Leben ist hart,verdammt hart.
Vor allem,wenn man in dieser verrückten Kneipe arbeitet. Mit dem Kollegen Herder möchte man nichts zu tun haben. Er trinkt viel zu wenig und sein Intellekt,ist sowieso jenseits von gut und böse. Doing der Wirt,hat den falschen Musikgeschmack und die Gäste die man bedient,sind durch die Bank anders,als die anderen Kinder,die man bisher getroffen hat. Immer wieder hört man ein "Hey Keule...Jetzt tanz endlich mal wieder für uns!". Traurig! Alle wollen nur ihren Körper. Auch der Adriano-Celentano-Verschnitt im hinteren Eck der Kneipe,der gerne Rosen liefern lässt. Keiner möchte auf einer höheren Eben mit ihr zusammen sein... Life`s a bitch!
Der Österreicher :bob: mit der komischen Frisur,ist mittlerweile hackedicht und feiert derweil seinen Lieblingsverein. Immer wieder stimmt er "Guuude Freunde kann niemand trennen..." an. Die Gäste sind sichtlich genervt! Der Jeffkoch hat mittlerweile auch davon Wind bekommen und setzt mit einem "München ist und bleibt blau" ,ein Zeichen! Totenstille in der Kneipe...
Es war aber nicht sehr lange still. Takeem hatte seine Sandsäcke dabei ( namen party.on auch liebevoll tweety genannt und fatih ) Jedes mal wenn Takeem ein Bier wollte, schlug er erstmal party.on wach und sagte: Heeyyyyyyyyyy bring mir nen Bier. Tweety lies den Kopf hängen und folgte den Anweisungen ohne sich groß zu wehren. Wäre ja auch nicht sehr Ratsam. Während tweety das Bier von der Theke holen war, schnappte sich Takeem >fatih und zog ihn vor allen Besuchern auf. Hey was bist du für ne Pussi. Wer hat schon Gelb-Rote Haare. Fatih machte den fehler und erwiederte Takeem. Viele dachten das wars mit ihm ( tweety immernoch unterwegs zur Bar). Nerf hielt sein Handy schon bereit um den Leichenwagen zu rufen. Der einzige an dem alles vorbei ging war maniac. Der schaute lieber seine Pornosammlung von jenna auf seinem tragbaren DVD-Player an.Tweety auch endlich angekommen an der Bar und velangte ein Bier. Bevor nerf ihm das Bier gab, mixte er ein Höllengetränk und gab es party.on zum trinken.Danach passierten seltsame Dinge mit tweety, aber dazu später. Tweety wieder unterwegs zurück mit Takeem's Bier. Ein Italiener schreite andauernd aus dem Eck: " Was hast du denn für ein Kofferraum". Aber zurück zu Takeem und seinem Fatality gegen fatih. Takeem holt aus, will grad loslegen, als Macl von hinten kommt und sagt:
Vollidiot. Alle geschockt. Fatih nutzt die Gunst der Stunde und versteckt sich unter dem Tisch. Es bahnt sich eine Massenschlägerei an..........
Doch dann kam zum Glück noch ein Türke herein. Er....war anders....als alle anderen Gäste. Statt impulsiv.... und aufgebracht ...eher bedächtig und friedfertig....in einem langsamen..... türkisch-hessisch redete ....er auf Takeem ......ein, man verstand nicht was...., aber es .....leuchtete Takeem ein. Zusammen gingen die beiden an die Bar und tranken etwas auf ihre Gemeinsamkeiten.
Der Rest der Truppe konnte sich deshalb nun wichtigerem zuwenden. Zum Beispiel einem Fremdling aus dem Süden, der mit einer Gitarre bewaffnet, die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Die ganze Zeit sang er etwas von einem neuen Trendsong namens „Hyper,Hyper“, den er aus einem fernen Land, dem sogenannten Land des Stiefels mitgebracht hatte . Die Fanboys waren schneller bei ihm als er gedacht hatte. Gott sei dank hatte er seinen 2,20 m großen Bodyguard aus dem Osten mitgebracht. In seinem blauen Anzug wirkte er sogar noch größer, nur rätselten die Gäste was das „Gerrard“ und die 8 auf seinem Rücken bedeutete. Dieser Zeitgenosse war recht schweigsam, seine Augen bekamen lediglichen einen feuchten Glanz als jemand etwas von Stroh und Bullen erzählte. Aber so richtig verstand es keiner, was den Genossen an einer solchen Kombination begeistern könnte.
Diong der Wirt hatte derzeit Probleme mit einem weiteren, etwas weezligen Gast. Egal was für eine Musik aufgelegt wurde, der Quälgeist war unzufrieden und brachte dies lautstark zur Geltung. Doch das war nur ein Vorgeschmack. Als Diong dem Gast aus Frust über dessen Wortwahl seine ganze Post weg nahm, ging dieser erst Recht an die Decke. Nach einem heftigen Wortgefecht musste er schlißelich in Begleitung des Türstehers Vladimir die Kneipe verlassen, wobei er noch irgendwas von "Anwalts-Pätch" murmelte, während er durch dir Tür ging.
Kaum war dies Geschehen vernahm man ein lautes Klirren aus Richtung der Bar. "Can't touch this" schimpfte der Wirt und widmete sich also dem nächsten Problem.....
Naja, es gab einen Bereich in der Kneipe, in den keiner so richtig rein wollte.
Die einen saßen an einem Tisch und unterhielten sich über irgendwelche Dinge, die kein Kneipenbesucher inhaltlich verstand, könnte aber auch am Dialekt liegen. Ein weiterer Grund könnte aber auch der Gast sein, der immer wieder dadurch aufällt, dass er ein Eis isst oder komische Schilder in die Luft streckt, auf dem ein Männername steht. Hin und wieder versuchte man aber auch mal, ein Gespräch über den Stern des Südens und den Nordpol der Tabelle oder so, zu führen. Es wurde aber mehr über die Frisur eines Betonmüschas diskutiert, trotzdem eine gemütliche Runde.
Am anderern Tisch warfen die User immer wieder "Betrug, Betrug!!!!" oder "das ist ein Witz!!!11111" in die Runde.
Dann gibt es aber einen Bereich in der Kneipe, in den alles rein kam, was überall nicht zu passen schien. Oder doch, naja. Einige reden über pneumatische Dinge, andere stellen sich irgendwelche Rätsel. Aber da gibt es noch den freundlichen Zeitgenossen, der an einem Tisch sitzt und brav Zahlen in seinen Taschenrechner eingibt. Nett hier.
Aber es gibt ein Zimmer, das von vielen verabscheut wird. Ein Zimmer, von dem viele gar nicht wussten, dass es existiert. Man hört immer wieder Geschrei: "wo, gitbs DEN siuperpätsch 3!!!!!!!!!!!!!!!!!", meistens kommt die Antwort prommt: "SUCHFUNKTION!°!!". Heute scheint die Lage aber besonders angespannit. Deswegen wurden extra zwei Idioten, mit gleichem Namen und blauen Anzug ausgestattet, beauftragt, in diesem seltsamen Bereich für Ordnung zu sorgen. Irgendwie konnten sie die Gemüter beruhigen.
Doch jetzt rief Kellner Herder aus dem anderen Ende der Kneipe......
"Wollen wir nicht mal lüften?"
Ein einstimmiges, vehementes "Nein!" vernomm er von allen Usern, äh Gästen natürlich. "Naja, dann halt nicht", dachte sich Herder und wandte sich wieder seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Abwasch, zu
Derweil spielten die Stammgäste am Tresen ein Trinkspiel, was der Atmosphäre in der Kneipe wahrlich gut tat. Sie fingen an zu singen und zu feiern.
Aber in der Tafelrunde am 15-Mann-Tisch schien es wohl nicht zu gefallen und so entschieden sie, manch einem, der zuviel Stimmung verbreitete, einen Stealth-Anzug anzuziehen. Stealth-Anzug, richtig gehört.
Nachdem es sich in der Kneipe beruhigt hatte, entschloss sich Diong der Betriebswirt, ein kleines Karaoke-Event zu veranstalten. Denn zufällig stand hier eine staubige, alte Karaoke-Maschine in der hintersten Ecke. Der Österreicher natürlich, meldete sich freiwillig sowie ein großer, sehr großer Mathestudent. Zumindest sah er wie einer aus. Eine ganze Reihe anderer komischer Gestalten meldete sich freiwillig und so musste gelost werden, wer als Erster zu Singen hatte. Jeder schrieb seinen Namen auf einen Zettel und warf ihn in den alten Hut von Flemming, den er mit Widerwillen zur Verfügung gestellt hatte.
Morbo, der gerade seine 45 Liter Milch ausgetrunken hatte, übernahm freiwillig die Ziehung. Als er den ersten Zettel herauspickte, erstarrte er...
Grave Digger
05.08.2006, 00:16
...."Real Madrid CF?" Die Menge war sprachlos, sollte dies etwa das Comeback einer absoluten Legende bedeuten? Niemand, oder sagen wir es so, niemand den man hier hervorheben müsste, hätte vor Wochen daran gedacht, dass dieser Tag einmal kommen würde, ja, kommen müsse! Morbo nahm also nochmals den 10-Liter-Krug Milch in die rechte Hand und überprüfte erstmals den Inhalt. Es war Milch, Vollmilch, 100%iger Stoff. Konnte man tatsächlich einen alkoholisierten Zustand erreichen, einfach so, durch Zufuhr von Milch zum menschlichen Körper? Morbo rieb sich nochmals beide Augen, mehrmals, bevor er sich bereit erklärte, diese Stimme nicht anzuerkennen. "Was solln der shice hier? Shice Support, man doo! Wer steckt den bitteschön dahinter?" Wie nicht anders zu erwarten, gab es eine einstimmige Meinung sämtlicher Anwesenden. "Der Ösi wars. Wer den auch sonst? Die haben sonst ja nix." Aber moment mal! Alle Anwesenden waren einer Meinung? Nein! Ein kleiner Bayern-Fan hatte anscheinend tatsächlich einen anderen Schuldigen gefunden. Und wie es so meist bei Erfolgs-Fans der Fall ist, blieb dieser mit seiner Meinung nur kurzzeitig alleine. Sherlock-Flip kontrollierte innerhalb von gefühlten 3 Sekunden sämtliche historische Kommentare des :bob: Ösis, egal ob sie vor seiner eigenen Geburt entstanden oder erst 2 Minuten alt waren, und kam deshalb zum Entschluss: "Nah, der wars net.". Sherlock-Flip erhielt Unterstützung durch einen weiteren Bayer, der, wie nicht anders zu erwarten, einmal wieder zu spät den Weg in die Kneipe fand. "Jo, mei, Pünktlichkeit is net so meins. Außerdem wollte mein aufgetunter Grüner Blitz heut afoch net schnöllar. Nebenbei hob i a no an Bären aufn Weg in die Kneipe gesehen. Bg." Mit der Ankunft des potenziellen zukünftigen Tour-de-France Siegers, der wohl auch bei der Siegesfeier zu spät aufs Treppchen steigen würde, ergab sich also eine absolut einmalige und neue Situation in der Kneipe. Wird es den beiden Hobbydetektiven gelingen den Schuldigen zu finden?
nerf_herbal
05.08.2006, 00:34
Schuldig. Schuldig sind sie doch alle. Die einen sind Raubkopierer, die anderen Kopierräuber. Wieder andere sind kriminell doof, dachte sich Herder, als er mit Schmackes und einem gezielten Fußtritt Xavier Naidoo oder die Sportfreunde Stiller aus der Jukebox heraustrat. Die WM war endlich vorbei. Dieses Radfahren wohl auch, obwohl der Typ, der sich dauernd so gewählt ausdrückte und nur Stuß und beste Grüße bestellte _immer noch_ Radlerhoden trug. Spendierhoden waren Ihm lieber. Ach, wenn er da an die großen Bestellungen des jungen Jahrtausend dachte. "99 Nedveds" "Serkan1988", da hatte er noch lächelnd die vollen Tabletts durch die Kneipe gewuchtet. Wo waren die Leute, die jetzt die Korken knallen und die Keulen schwingen ließen?
Ein Geräusch riss den zähen Oberkellner aus seinen mit Trinkgeld gespickten Tagträumen. So etwas hatte er lange nicht gehört. Klavierklänge.. Beziehungsweise die Klänge, die ein Klavier macht, wenn ein Organ der Rechtspflege von oben in sie einschlägt. Offenbar war Jackass-Dennis mal wieder zurückgekehrt. Auch so'n Kunde. Alle naselang taumelte er mit den Worten "sdacsfjgfnlfkgfhlä jseglö ich bin raus" durch die Schwingtüren, nur um kurze Zeit später wieder seine Finger in die in ihm angestammten Furchen im Tresen zu vergraben um pauschal alle Kneipengäste zu bepöbeln. Ja, auf manches war eben doch Verlaß. Und irgendwann würden auch diese Milchbestellungen aufhören.
Macl erhob sich von seinem Hocker, im übrigen der einzige an der Theke der mit pastellblauem Samt bezogen war. Torkelnderweise begab er sich Richtung Thekenbank, dem Stammplatz von johnny.
Arg angeschlagen wie jeden Wochentag lehnte er sich an johnnys Oberschenkel und entfernte mit zitternder Hand vergilbte Zettel aus der dunklen Holzvertäflung.
"Das war's dann wohl" gab er seufzend von sich, während er langsam in johnnys Oberschenkel zu versinken drohte.
"Wird Zeit, dass ich hier weg komme, sonst ende ich wie diese Einmaltipper in johnnys Spalten" dachte er und zog sich an der abgegriffenen, güldenen Thekenstange ruckartig ins Kneipeninnere.
Auf dem Weg zu seinem Samthocker zerknüddelte er sichtlich wehmütig den Haufen Zettel.
"Kommerz, nur noch Kommerz" murmelte er hockerbesteigend.
Gott schüttelte verständnislos Kopf und Cocktail-Becher, "Wie kann man nur so ein Drama wegen eines Tippspieles machen?".
"Ich bin dann fertig. Das Schild ist angebracht. Sie sind jetzt offizielle kicktipp-Sports-Bar" schallte es aus dem Vorraum des Eingangbereiches.
"Danke" seufzte Macl.
"Hier, ihr Ansteckbutton" lächelte der Schrauber und warf ihm das Schildchen in den Nacken.
"Danke" zischte Macl zynisch.
"kicktipp-Spielleiter - keine Rechte, nur Pflichten" stand darauf geschrieben.
Kommentarlos tauschte er Admin- gegen Spielleiter-Button, während ihm der Schrauber eine farbenfrohe kicktipp-Schirmmütze aufsetzte.
"Ihre kicktipp-Annahmestelle liefern wir Ihnen dann die nächsten Tage!"
"Ja ja" spülte der sichtlich gefrustete Ex-Admin seinen Frust mit einem Glas gepatchten Wodka-Eistee-Schnee hinunter.
"kipptick würde wohl besser passen" dachte Macl und amüsierte sich köstlich über seinen eigenen Witz während er sich ärgerte, ihn nicht laut gesagt zu haben...
In einer düsteren Ecke der Kneipe hatten sich ein paar noch düsterere Gesellen versammelt und widmeten sich dem traditionellen Kneipenspiel Poker. Der wohl gerissenste Spieler am Tisch war der ortsbekannte Dieb und Taugenichts mit dem passenden Namen Klaut. Obwohl erst 12 Jahre alt war er bereits sehr gerissen und umtriebig und sein Gebrauch sexistischer Anspielungen trieb selbst den hartgesottensten Haudegen die Schamesröte ins Gesicht. Seine Spielkollegen waren nicht ganz so gefürchtet, aber ebenfalls nicht die beste Gesellschaft. Da war Zonda, der für ein gutes Pokerergebnis seine Oma verkaufen würde...wenn er dies nicht bei einem denkwürdigen All-In vor einiger Zeit schon gemacht hätte. Klaut gegenüber saß Fatih, ein Geschäftsmann aus dem Osten. Von dort hatte er einige gerissene Tricks mitgebracht, die selbst Klaut oft auf die Probe stellten. Den Vierertisch komplett machte nevermind. Vielleicht der ruhigste Geselle am Tisch, war auch er sehr ehrgeizig, erst recht, wenn es wie hier, um das liebe Geld ging. Die Runde war bereits in der heißen Phase. Wie zu erwarten war Klaut in Führung, nevermind stannd kurz davor alles zu verlieren und die anderen beiden grübelten wiedermal fachmännisch über ihren Einsatz. Doch da wurde ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt...
Der Hans
14.08.2006, 19:15
Herder proklamierte die Gründung einer neuen Partei. Dafür brauchte er natürlich die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Use...äh, Gäste. Kurz entschlossen plante er die Verschiebung der Grenzen, Einrichtung von Parteiämtern und zu guter Letzt sogar die Übernahme einer anderen Partei. Alle waren sich sofort einig, sodass damit begonnen werden konnte, das Organisatorische einzuleiten (Briefkasten und so). Die erschaffenen Ämter wurden verteilt, Dennis sorgte sich um die Ausleuchtung der Kneipe und einige Rebellen schafften es tatsächlich, sich der neu gegründeten Bewegung gegenüberzustellen, allen voran ein Kubaner sowie eine schwarze, pubertierende Scheuklappe. Diese Gegenbewegungen blieben allerdings wirkungslos, denn es dauerte nicht lange, da erschien auch schon der erste Österreicher (strenggenommen war er nicht der erste, der solche Ziele verfolgte) auf der Bildfläche. Solche Aktionen scheinen nicht unbekannt zu sein, im Land unserer netten Nachbarn. Gemeinsam wurde das Parteiprogramm entworfen, es ging von Nachbarschaftshilfe (nicht für die Österreicher) bis hin zur Weltherrschaft. Als dann jedoch außerdem noch Undercover-Agenten ins Spiel gebracht wurden, wurde Diong auf das Treiben in seiner Kneipe aufmerksam und es kam ihm etwas komisch vor. Er ging zum Tresen, schaute sich um, sah nach einiger Zeit, dass es nicht gut war, und beendete das Machtstreben seines größenwahnsinnigen Kellners und seiner Gäste mit den Worten "Never, Alta, never" abrupt, um sich anderen Dingen zu widmen...
"Sich anderen Dingen widmen", das war schon immer seine Lieblingsbeschäftigung.
Klar, es war schon seine Kneipe, irgendwie. Aber was wusste er schon vom Kneipenbetrieb?
Eröffnet hatte er das Teil damals einfach so. Es gab halt keine richtige Kneipe im Ort und irgendjemand muss doch und ich hab ja auch sonst nix zu tun; also verwirklichte er die Idee, die ihm sein vielweibernder Bruder in einem Zustand äußerster Verneblung entgegengebellt hatte - er war nie ein Fan eigenständiger Entscheidungen.
(Besagter Bruder soll der Kneipe später recht schnell überdrüssig geworden sein und ihre Vorzüge gegen die einer Frau eingetauscht haben; eine offizielle Stellungnahme hat es dazu jedoch nie gegeben und man munkelt, er ließe sich noch heute von der Kneipe mit Alkohol beliefern.)
Er suchte sich also ein mannsgroßes Brett, pinselte mit ein paar ungelenken Armbewegungen und in leuchtend babyblauer Farbe den seiner Meinung nach ausreichend einfallsreichen Schriftzug "K N E I P E" darauf und nagelte es über die Schwingtüren dieses leerstehenden alten Saloons im Ortszentrum.
Das reichte. Die Besucher kamen. Mehr wollte er eigentlich nicht (und den ihm immer mal wieder in den Sinn kommenden Gedanken, in dieser Kneipe Geld zu verdienen, sponn er angesichts der finanziellen Situation der meisten Kunden gar nicht erst weiter).
Im Laufe der Zeit tauchte zwar hier und da - das heißt, ein paar Straßenzüge weiter oder auch direkt gegenüber - ein Konkurrent mit seinem Lokal auf, aber angesichts der meist lächerlich dilletantisch gemalten Kneipenschilder und deren Aufschriften im Stile von "Kneipe2" und "Kneipencorner" blieben die Besucher lieber in der Kneipe sitzen, um die es sich hier dreht.
Wirklich, das ganze war ein Selbstläufer; er war zufrieden. Alle wichtigen Aufgaben (Idioten rauswerfen, Ausschank, Idioten knebeln, Kassieren, Idioten mobben, Stimmung verbreiten) gab er nach und nach an ein paar verantwortungsbewusste Besucher weiter, für die die Kneipe mehr war als "Abends mal ein Bier trinken gehn" oder der Ort zum Abstürzen, wenn einem die Türsteher mal wieder den ganzen Abend im Licht standen.
Für diese Besucher war die Kneipe der Ort zum Abstürzen, immer.
Es stellte sich schnell heraus, das jeder einzelne dieser speziellen Besucher mehr Geschäftssinn und How-to-Kneipe-Knowledge (siehe auch "Knowledge-Sau" in einem späteren Kapitel) vorzuweisen hatte als er selbst.
Wenn nicht gerade ein paar Idioten aus dem großen Alk-Business versuchten, ihn wegen des Verkaufs einer Bier-Vervielfältigungsmaschine zu verklagen (So ein Quatsch! Jeder weiß, dass es keine Bier-Vervielfältigungsmaschinen gibt. Die paar Idioten ließen sich nach ein paar hinterrücks vervielfältigten Bieren jedenfalls dazu überreden, die Forderungen einzustellen), konnte sich Dóing the Wirt also meistens zurücklehnen.
Alle paar Monate pinselte er ein neues Kneipenschild, knebelte hinterlistig ein paar Arschlöcher und hörte und machte nebenbei immer die falsche Musik ( - versuchte sogar ab und zu treudoof, aber besserwisserisch, sich am Metall-Stammtisch an Diskussionen zu beteiligen, scheiterte jedoch an den hohen Ansprüchen der österreichischen Avantgarde).
"Sich anderen Dingen widmen" wurde auf diese Weise langsam aber sicher zu seiner Hauptaufgabe und er beschloss, die Konsequenzen zu ziehen und endlich Prioritäten in seinem Leben zu setzen. Mehr falsche Musik, mehr Frauen, weniger Zeitverschwendung durch Alkohol und Idioten knebeln!
Als er also (zwar eher beiläufig, aber bestimmt) vor den üblichen Verdächtigen seinen Entschluss äußerte, die Führung und Verantwortung der Bar abzugeben und sich zur Ruhe zu setzen, lachte diese ihn aus.
Als das Gelächter verklungen war, lachte die Truppe ihn erneut aus und kurz bevor sie zum dritten Mal ansetzen konnte, beugte er sich der völligen Unzurechnungsfähigkeit und Trunkenheit seiner Truppe und lachte mit - er war nie ein Fan eigenständiger Entscheidungen.
Giganto-Push!
Ja, das mit den eigenständigen Entscheidungen war immer so eine Sache. Aber Doing the Clown hatte sich schon damit abgefunden. Das hier war einfach seine Kneipe, ob er wollte oder nicht. Er wusste zwar auch nicht wirklich, wie man Bier schreibt oder wie man weiß-Dion-welche-Werte ändert, um ein wohlschmeckendes Bier noch besser zu machen, aber den meisten Gästen war das egal. Sie schätzten einfach die über allen Dingen stehende Art ihres Wirtes, der seine Intelligenz oft hinter sinnlosen Kommentaren zu verstecken versuchte.
Dion war schon immer da gewesen. Viele Gäste haben die Kneipe verlassen, aber die richtigen Stammgäste kommen eh immer wieder. Manche sind vielleicht mal auf Entziehungskur oder im Entspannungsurlaub bei Muttern, aber irgendwann, irgendwann treibt auch sie die Sucht zurück.
Zur Zeit der Veröffentlichung neuer Biersorten ist der Andrang in der Kneipe besonders groß. Einige kommen durch Verbindungen zu Braumeistern schon eher in die Genuss des neuen Gerstensaftes. Sie machen sich dann dezent wichtig, indem sie ihre Zu- oder Abneigung gegenüber der neuen Rezeptur kundtun.
"Jedes Jahr der gleiche Müll..." knirschte ein äußerst missmutiger nerf_herder zwischen seinen gelben Zähnen hervor..."Keule meine allerliebste Bardame? Würdest du mir mal den Staubsauger rüberreichen?"
Bewaffnet mit einem DirtDevil(tm) zog nerf_herder los um in die unbekannten Bereiche der Kneipe vorzudringen...
"Urks" stieß Macl aus, als nerf mit seinem Sauger an den kicktipp-Pappaufsteller polterte.
Mit weit aufgerissenen Augen sammelte er sich zusehends und sein erschrockenes Gesicht wich den ärgerlichen Zügen.
Selbst nur 5 von 7 Spieltagen getippt. Kaum Resonanz. Nur noch Kommerz...
Mit Verständnislosigkeit und Verdruß mimte er den Doll hinter seiner Annahmestelle, während er seine Schirmmütze richtete.
"Wo sind die Hunde?" bölgte er in den Raum. "Wo sind sie alle?"
Obgleich es ihm egal war, wo denn all die Gäste steckten, die sonst in den Ecken lungerten und alle 3-4 Stunden mal ein Wasser orderten.
"...sie gehen daher wie ein Schatten und machen sich viele vergebliche Unruhe; sie sammeln und wissen nicht, wer es einbringen wird..." nuschelte Dion gen Barspiegel und stellte das frisch gebohnerte Glas ins Regal.
"Wa' is'?" stammelte Macl volltrunken.
"The Wait is over, Macl!" saugte nerf ihn an. "Hä?" grunzte Macl.
nerf: "Na also, dieses Ding ist raus. Pro..." "Ja ja, Prost!" schallte es aus Macls feuchter Kehle, ehe sein Kopf gen Tippspielannahmestelle sank.
"Ja, Prost, Macl, Prost." seufzte nerf. Und saugte Macls PES2-Urkunden ein...
Cloud Strife
19.10.2006, 01:01
Klaut hatte keine Lust mehr. Auf Versager wie Zonda. Und Fatih, dessen Grinsen nach ca. 3 Minuten Pokern ein dermaßen nervige Tortur annahm, dass man lieber Highsiders geheimen Porno-Ordner auf dem Desktop betrachten möchte. Doch der scharfe und tückische Button-Blick vom Nachbartisch animierte Klaut, sich wieder zu benehmen und bessere Dinge zu vollbringen, als solchen Loosern das zweite O zu klauen. Immer diese Nonames…
Er nahm sich seinen Cotton-Eye-Homie Morbo zur Seite und schaute sich um. Als er einen kleinen Hocker entdeckte, auf den von der Länge eine Giraffe passte, war er sehr verwundert. Immer wieder überraschte Dion seine Stammkunden mit neuen Schmuckstücken aus dem Hause Nivea. Spammst du noch oder bannst du schon?
Nicht ganz so verwundert war Klaut über die nächste Situation. Ein weinender, verzweifelter Fry saß mit seinem überdimensionalen Geodreieck eingeknickt und völlig verlassen auf dem Hocker, auf den auch wirklich nur er passte – rein mathematisch gesehen. Die Frage nach dem Warum sparte sich Klaut, während Morbo einen Rechenschieber in Fry’s Jackentasche entdeckte. Natürlich musste er sofort damit rumspielen, das kennen wir ja von der Super-Nanny. Für kleine Ahnungslose, die bisher nur Traktoren und Stroh kannten, war ein Rechenschieber etwas ganz Neues. Doch Fry stieß ihm das gute Stück sofort aus den Händen und warf es mit den Worten „Warum muss ich immer Mathe? Warum nicht lesen viel viel tolles von Terry?“ auf den Boden. Er muss sich gnadenlos besaufen, dachte sich Klaut. Doch wie kann man jemanden dazu animieren, der im Voraus weiß, wie viel Alkohol er für welchen Promillewert in was für einer Zeit und in welchen Mengen trinken muss? Ganz einfach: Ein Blick auf Herder’s Karte für spezielle Drinks:
Ernie in the morning: Ein beliebter Shooter, jedoch weiß keiner was er überhaupt will
Bobdolf: Nur mit der rechten Hand trinken, auf den Strohhalm in Anusform achten
Geruchs-Naldo: Ein gewaltiger Hammer mit über 120 Umdrehungen, doch er könnte jedem Beteiligten teuer zu stehen kommen
Power Shooter: Mit eingebautem Frage-Mechanismus, obwohl er schon 5000 mal auf Gebrauchsanweisungen o. ä. hingewiesen wurde
Cher Ioh: Sollte eigentlich Cheerioh heißen, doch daraus entstand ein Kultgetränk in Liftkissenboot-Form, voll mit gepatchten Spirituosen
„Alle 7 mal, aber zack!“ lautete die Anweisung von johnny, der sich mit einem breiten Grinsen zu Fry gesellte. Aufmunternd klopfte er ihm auf die Schulter, deren Schlüsselbein spontan aufgrund der Urgewalt in johnny’s Tatzen durchbrach. Das Besäufnis der beiden endete in der Zerstörung bzw. Zerkotzung von mehreren Stühlen und durch die Fontäne aus Fry’s Maßstab-3m-Hals entstand auch noch ein schöner Panoramablick auf den Sternenhimmel, direkt durch die Decke der Kneipe.
Schräge Typen, dachte sich Olympic Hero. Aber er teilte das gleicher Schicksal der Verzweiflung, schließlich bekam er gerade erst einen Korb bei seiner puren Liebesaktion. Er suchte sich nun ein paar Gleichgesinnte um sich anständig zu unterhalten, man will ja unter Männern bleiben. Es fand sich tatsächlich ein, ja ein Platz, an dem nun die „Queer as Folk“- Hetehomos über ihre Vorlieben plaudern konnten. Bilder sagen mehr als 1000 Wörter:
http://img291.imageshack.us/img291/1078/mds4.jpg (http://imageshack.us)
Wilde (und natürlich zugleich sinnlose) Randale gab es auch einen Tisch weiter. Dieser Tisch hatte etwas ganz besonderes an sich; es war die einzige Person die dort sitzen durfte: FCH, der Vater von Konami (was aus diversen Quellen bewiesen ist und auch diverse Experten wissen das, ne wirklich). Es war eigentlich kein Tisch, vielmehr war es sein Thron, den keiner besteigen wollte. Irgendwie war er aber…unantastbar, schließlich sah er aus wie eine Kloschlüssel aus Bouba’s Plattenbauten. Dieser „Thron“ wurde von vielen menschenähnlichen Kreaturen belagert, und alle redeten durcheinander. Die meisten wollten sich eigentlich über einen gewissen Patch beschweren oder über die Internetpolizei berichten, die schon viele alarmiert haben – wie zum Beispiel FRANCESKO. Er hatte nicht nur die dicksten Eier, er hatte auch noch eine Blacklist und konnte den Zeitbug. Damit hatte er den meisten anderen Kreaturen viel voraus, doch bei Daddy FCH kam er damit nicht weit. Der verhandelte heimlich mit Flip über eine Provision für die bei ebay illegal verkauften Patches, und so schloss sich der Kreis.
Hin und wieder gab es in der Kneipe auch Genies, die einen in den Wahnsinn treiben. Ein radelndes, agiles Beispiel machte der Neuling Remsen. Seine Wortwahl und sein Intellekt stießen den meisten Stammgästen schon nach einer Silbe dermaßen in die gedankliche Magengrube, dass ihnen aufgrund ihrer nicht vorhandenen Kenntnisse schon vor dem ersten Bier schlecht wurde. Remsen jedoch begriff schnell, dass sein Stil sich durchzusetzen vermochte. Ein kleines Problem gab es bei ihm jedoch auch: Beim umziehen an andere Tische (im Fachjargon zappen) tat er sich massiv schwer. Alles drum herum wurde komplett ignoriert, der Kontakt zu den anderen Menschen wurde ausgeschlossen und ansprechbar war er schon gar nicht. So ein Umzug dauerte auch seine Weile, doch seine Rückkehr wurde stets frenetisch gefeiert – was der geni(t)ale Terrier durch seine Ich-erobere-Österreich-Pläne nicht gerade von sich behaupten konnte.
Kann der machtbesessene Terrier die Weltbobmorbidhighsiderherrschaft an sich reißen? Oder muss der nationale Held der Kneipe Rum schreien und laut werden, damit wieder die gebräuchliche Sitte einkehrt?
...unruhig war es in der Kneipe. Alle versammelten sich vor dem schwarzen Brett bis auf die paar die dort schon waren und nun laut diskutierend sich entfernten. Alles drehte sich um folgenden Anschlag :
„ @ all Honks,Hupen und Ronaldinhos.Ab sofort ist auf Anordnung der Alkohol-Kontrollstelle im ganzen drink-x-Land der Verkauf oder Genuss des Pätsch-Alkopops strengstens verboten. Wir bitten dies zu befolgen und werden es hart kontrollieren“
„Waaaaaaaaaaaaaas?“ oder auch „Alter, alles shice Kommerz!111elf“ bzw. „Ihr habt doch alle keine Eier“ waren noch die harmloseren Kommentare darauf. Doch reagiert wurde unterschiedlich. In der einen Ecke wurde sofort reagiert und der illegale Handel ging sofort los. Dion und seine Unfassbaren Spürhunde(US) hatten alle Hände voll zu tun um dies zu unterbinden. Der schlaue Fuchs, ein bekannter Pätsch-Destillierer- plante ebenso einen Gegenschlag, aber auf die subtilere Weise, er wollte weiterarbeiten und wenn nur um sich selber ein paar Schlückchen zu genehmigen. Auf die Vorschläge eines Underground-Wiederstandes oder die Kneipe einfach ins Ausland zu verlagern reagierte er allerdings genauso allergisch wie die US. Einige kündigten auch geräuschvoll ihren Abgang an, wobei man die meisten in der Milchbar wenig später doch wieder fand. Doch viele -und darunter gehörten auch die US, trotz des Mehraufwandes- freuten sich sogar. „Hat eh scheiße geschmeckt und jetzt widmen sich wenigstens alle wieder dem richtig guten Off Topic-Bier“ grunzte zum Beispiel der riesenhafte Blaumann aus dem Osten und Cocktailmixer Nerf stimmte ihm zu. Dion selbst hat das Zeug in seinem ganzen Leben noch nicht mal probiert.
Eines ist sicher; für Diskussionsstoff wird dieses Thema noch lange in der Kneipe sorgen.
Für Diskussionsstoff sorgten auch einige neue Gesichter in der Kneipe. Ein junger Mann setzte sich auf den Platz wo sonst ein anderer Stammgast seinen Platz hatte. Die restlichen Stammgäste konnten sein Gesicht nicht einordnen und es machte sich lauter Ahnungslosigkeit breit. "Ich bin's doch, Irreregulär! Erkennt ihr mich etwa nicht?" sprach der Unbekannte. Lauter Schulterzucken gingen durch die Reihe. Wie konnte man bloss den berühmtesten Zweijährigen der Stadt nicht wiedererkennen? War er beim Friseur? Oder hat er sich umoperieren lassen? Doch da erkannte man den Grund: Er trug ein brandneues Nick Carter Shirt, welches natürlich für sehr viel Verwirrung sorgte. Da man jetzt wusste um wen es sich bei dieser Person handelte, wollte man trotzdem nichts mehr mit ihm zu tun haben. "Liegt es etwa an Nick?" seufzte er und verkroch sich in die hinterste Ecke der Kneipe. Von da kam gleichzeitig aber ein weiterer Unbekannter in Richtung Eingang. Sofort blickten die Leute um sich und fragten sich schon wieder: Wat, wer bist du denn? Der Neuling trug eine Tüte mit Haaren und ging mit einem Blumentopf unterm Arm zum Barkeeper Dion und fragte: "Kannst du nicht mal Seeed spielen oder so? Diese Metal-Kacke hier geht mir grad voll auf den Sack." Der Chef hielt das für eine willkommene Idee, da ihm das Haudrauf auch nicht wirklich zuspricht und wechselte die Musik. "Ey, jetzt weiß ich wer das ist" rief jemand aus dem Hintergrund. "Das ist doch der Typ von Blink 182!". Der Unbekannte lachte bloss ugly und sagte: "Fresse Splashi, trink du mal deine Milch weiter." An der Bar wurden die Leute auch langsam aggressiv, da ihnen das Bier nicht mehr gefällt: "WARKAAA!!111" rief Fry und eoto nickte ihm zu. Keiner verstand um was es geht, doch als man zu johnny rübersah der eine Flasche Warka in der Hand hielt und sich gerade im Gascoigne-Modus befand wusste man sofort um was es geht. "Ich bestell dir mal ne Palette, Dion. Dann ist deine Kneipe gerettet" sagte Fry und :5:te mit eoto. Plötzlich kam Remsen hüpfend angelaufen und wedelte mit einem Schlüsselbund. "Wer will meine neue Karre sehen? Die hat 16000 PS und sogar einen Fastpath im Getriebe!" erklärte er und sofort sprangen alle Gäste auf um im Wagen mitzufahren. Nach ein paar Testfahrten lief der Wagen wie geschmiert doch dann säuft Remsen das Ding plötzlich ab. Zweimal sogar. "Ich bin entsetzt." sagte er bloss, setzte sich wieder in den Wagen und fuhr wieder nach Hause. Die Gäste begaben sich wieder zurück in die Kneipe wo auch schon die nächste Überraschung auf sie wartete. Zwei Bremer warteten schon in der Kneipe und machte Randale. Als einer von ihnen flip und sein "FC Bayern - Stern des Südens"-Shirt anblickte, verkrümmte dieser sein Gesicht und sagte: "Ihhh, Erfolgsfan". flip zuckte mit den Schultern, drehte sich um, wo auf dessen Rücken bloss stand: "Neid?" Die Bremer konnten aber einfach nicht aufhören und labberten weiterhin auf flip und die Bayern-Crew ein. "Ihr labbert nur scheiße, wisst ihr das?" sprach die US-Fraktion aus der VIP-Lounge der Kneipe. "Na und? Dann werft mich doch raus! Ich lass mir doch hier nicht alles gefallen" sagte der mittlerweile Mittelzwangiger Bremer und grummelte sich zum Nick Carter Fanboy in die Ecke.
Erstmal war wieder Ruhe eingekehrt, ja bis die nächste Überraschung auf die Stammgäste wartet.....
mxbirthdefect
29.11.2006, 00:06
Wie ein Dampfhammer auf Ecstasy knallte der Silberfarbene Blechklotz der früher mal ein Ford Escort war durch die Buntglasscheibe neben der Einganstür. Die Gäste gingen allesamt in Deckung, nicht wissend was auf sie zuschoß. Totenstille. Man konnte vereinzelt den Motor des verbeulten Pkw aufheulen hören - leise röchelnd wie ein Asthmatiker der seine letzte Dosis Luft erhaschen will. Stimmen waren nicht zu hören. Fry lugte am Boden liegend hinter dem Tresen hervor. Er konnte seine Augen vor Erstaunen nicht mehr schließen, als er sah wer durch das enorme Loch in der Wand die Kneipe betrat: Lothar Matthäus - von oben bis unten mit einer golden schimmernden gallertartigen Masse überzogen. Matthäus wirkte ruhig und standhaft und stiefelte über die unzähligen Leichen hinweg zur Hintertür. Dort angekommen blickte er über seine rechte Schulter und sprach: "I hope you have a little bit Lucky next time!" Danach verschwand er und ward nie mehr gesehen.
Geburtsfehler-Jones strich sich den Staub aus dem üppig besetzten Haupthaar und fing an, die ersten Gesteinsbrocken aus dem Weg zu räumen. Roy Fitz der durch die Wucht des Aufpralls in den Kronleuchter geschleudert wurde besorgte eine Schafel aus der Besenkammer und half dem kleinen Oberpfälzer. "Meine Güte, Jones, was war das denn?", fragte er sichtlich verwirrt. "Ich habe keine Ahnung Roy. Anscheinend hat Lothar Matthäus den Wagen mit bloßen Händen in die Kneipe geschmissen." Beide gaben sich größte Mühe den Unrat zur Seite zu schieben. Fry kümmerte sich um die Verletzten. Es war still geworden in der sonst so belebten Kaschemme. Man hätte das Wedeln eines Hundeschwanzes hören können. Die Stimmung war bedrückt. Viele Opfer wurden gefordert. Was hat den ehemaligen Weltfußballer zu dieser Tat getrieben?
In ihrem Schockzustand vergaß das Aufräumkommando völlig das Auto zu obduzieren. Der Kofferraumdeckel bewegte sich und Fry drehte sich erschrocken um...
Cloud Strife
22.12.2006, 16:46
Christmas-Special Vol. 1 Extended Version
Weihnachten steht vor der Tür, nicht nur bei euch zuhause oder unter der Brücke. Oder beides, je nachdem. Auch in unserer allseits bekannten und berüchtigten Kneipe neigt sich das „Geschäfts“jahr zum Ende, und mit Geschäft meine ich nicht den täglichen Bierschiss von johnny, der eigentlich eine eigene Rubrik verdient hätte. Unser Mentorgottweihnachtsmann Santa Dión hat alle Hände und Beine voll zu tun, damit das Jahr auch wirtschaftlich den krönenden Abschluss findet. Die ganzen kaputten Tische, Stühle (Spanni hat das natürlich statistisch nachgewiesen: 4,7 defekte Tische und 3,6 kaputte Stühle pro Tag, bei genaueren Fragen pm, thx!) und das kaputte Dach haben in der Bilanz ihre Spuren hinterlassen, doch niemand dürfte sich über den Alkoholkonsum und die Resonanz beschweren – und darum geht’s schließlich! Es dürfen zwar nur noch Stammgäste und angemeldete User in die Kneipe, dafür werden diese aber erfolgreich mit dem Amazon-Banner geknechtet.
Die zeitweise Überlastung der Kneipe durch die Idee, nicht angemeldete Menschen rein zu lassen, endete sowohl in einem körperlichen als auch in einem finanziellen Desaster. Nach dieser Aktion kündete Santa Dión an, jedem neu registrierten User den Amazon-Link zu tätowieren. Ziel dieser Aktion war, die Kneipe durch den Umsatz zu erweitern und neuen Raum für noch mehr fragwütige Konami-Väter und Argumentationsmonster zu schaffen.
Diese Argumentationsmonster vermehren sich wie Fanboys und Gloryhunter, und die Kneipe bleibt davon natürlich nicht verschont. Beispiel gefällig?
Ich hbehaupte,dass Robinho serwohl der Nachfolger von Pele ist.Er hat spielt echt guten Fussball,und ist jung,ich finde ihn Klasse
Behauptung aufgestellt, glänzend. Wie war das noch mit der These?
es kann doch möglich sein,das Robinho bald mal so gut/halb si gut ist wie Pele,ist ja nicht ausgeschlossen,gibt kein Argument gegen ihn.
Klar, halbvoll ist ja die Hälfte von halbleer ne?
Zum Schluss dann noch die Folter. Sogar mit Konjunktiv, allerdings wäre seine grammatikalische Konjunktur ohne den Konjunktiv kongenialer und nicht so konstruktiv. Kopfschuss!
sag nen Gegenargument,das er es nicht sein werden könne :P:P:P na was nun ?
Was nun?
Dión sah, dass die Erweiterung der Kneipe keine gute Idee sein kann. Somit wurde wie immer weiter gemacht, was sich als gute Idee heraus stellte.
Kurz vor Weihnachten musste jedoch noch etwas passieren, und was kann schöner sein als ein Besuch der Wirtschafts- und Rechnungsprüfer? Die Verantwortlichen der Kneipe (die mit dem roten Aufdruck „US“ aus den Schürzen/Tangas) waren weniger begeistert, aber die Kneipe ist auf so etwas gut vorbereitet. Bei einer internen Besprechung wurde festgelegt, dass alle dienstlichen Angelegenheiten mit Dritten nur über Fäkal-/Smiliesprache geregelt werden. Somit wurde die Prüfung zu einem Highlight des Jahres, hier ein paar Auszüge der äußerst seriösen Konversationen:
„Herr Dión, wie legen sie die Rechnungen ab? Haben sie überhaupt ein Ablegesystem?“
„Äh, Doppelpunkt K A Doppelpunkt.“
„Wie bitte?“
„Ach Fresse! Grummel.“
„Schön, darf ich die Ordner mal sehen?
„Wir sind nicht im Stadion, rtfm!“
„Der Zahlungsrückstand ist bis Februar auszugleichen.“
„Pöbel können draußen warten, geh weidda! Wink.“
„Wink? Äh, rechtliche Schritte sind nicht ausgeschlossen, Herr..“
„Usad!“
„Im Inventar haben sich leider einige grobe Fehler eingeschlichen, Herr... Bobdolf.“
„Ugly! Uglylaugh!“
„Sind sie noch bei Vernunft?”
„Doppelpunkt Bob Doppelpunkt!“
„Ich bitte Sie, diese Geste zu unterlassen. Danke. Und das bitte auch. Und.. jetzt reicht’s aber!“
„Wie lief die Prüfung denn in den letzten Jahren ab?“
„Uglyplan! Das sind Betriebsgeheimnisse. Ucatch!“
„Ihnen wird unterstellt, dass sie in den letzten Jahren illegale Beraterverträge abgeschlossen hätten und dadurch unter anderem Steuern hinterzogen haben. Wollen sie es wirklich drauf ankommen lassen? Das Gerücht um eine Schmiergeldaffäre wäre fatal für ihre Kneipe.“
„Schmiergeld und Schwarzarbeit – da müssen wir noch einiges patchen. Undwech. Discofotz.“
„Wo gehen sie denn hin? Hey, stehen geblieben!“
Im Angesicht des Ärgers soll es Menschen geben, bei denen Verzweifelung bzw. Hilfsbereitschaft das komplette Gehirn dominiert. Der Tatendrang eines Stammusers verdient in dieser Angelegenheit besondere Aufmerksamkeit, aber ich möchte an dieser Stelle keinen Namen nennen oder so. Uekinho versuchte jedenfalls in dieser schweren Situation, den Verantwortlichen zu helfen und bat sich als Aushilfe (im Fachjargon Mod) an. Seine Bewerbung:
„Das soll jetzt keine offizielle Bewerbung oder so sein, nicht dass ihr jetzt falsch über mich denkt. Hier ist meine Visitenkarte, falls eventuell doch noch mein größter Traum in Erfüllung gehen darf meldet euch bitte! Aufdringlich? Wieso? Nein, nein, also, nein wirklich, ich kann auch..“
Trotz des vielen Ärgers gibt es zu Weihnachten auch die berühmte Tombola. Ein verkleideter Weihnachtsmann wird die Kneipe aufsuchen und die Geschenke gerecht und passend verteilen. Sein Slogan:
„Hö hö hö ich bin der Weihnachtsmann und heute seid ihr alle dran, ugly!“
Hier mal ein paar Beispielgeschenke mit den dazu gehörigen Usern, alles per Spoiler damit die Überraschung nicht verdorben wird und niemand sich danach über sein Geschenk beschweren kann.
Vor allem nicht der olympische Held, dessen Geschmack weiterhin verkalkter als alle Armaturen dieser Welt ist. Egal was du bekommst Hero, es wird dir nicht gefallen. Selbst ein Muse-Konzert im Wembley-Stadion wird dir nicht gefallen, wenn es vom Weihnachtsmann kommt, weil schon der Weihnachtsmann und Weihnachten nicht deinem Geschmack entsprechen.
So, hier nun die Beispiele:
Zonda: Rechenschieber für seine Hattrick-Erfolge, nach Punkten aufgeteilt. Der Rechenschieber sieht so aus, als ob er nur bis 1 geht. Ein Unentschieden wäre für ihn aber auch ein Erfolg!
Takeem: Testosteron- und Anabolikaspritzen mit Weihnachtslichtern, damit er seinen Schwiegereltern ordentlich eins über die Rübe geben kann. Anders läuft das bei den Atheisten nicht, dafür ist das Essen umso besser!
Olympic Hero: Er bekommt die rosa DVD-Box seiner komischen Schwulen-Serie auf Pro 7, bah!
Morbid Angel: Flitterwochen in der Mongolei mit BoB, dazu eine Digicam für besondere Fälle.
BoB: Flitterwochen in der Mongolei mit Morbid, aber ohne holländische Abschlepptussen aus den Ösidörfern.
Bouba: Hattrick-Socken, Hattrick-Piercing, Hattrick-Tätowierung, Hattrick-Penetration. Wahlweise auch ein Hattrick-Plattenbau.
Sez.pyro: Erstmal kriegt er einen neuen Namen, egal welchen.
Zeze: Bekommt eine Lupe für seine Spickzettel. Hat er bitter nötig!
Button: Ein BlackMetal-Tanga dürfte fällig sein, oder? Zumindest sollte er ein Verdienstkreuz für seine Berichte über das Senken der Studiengebühren an seiner Uni bekommen. Bei ihm bloß kein falsches „Kreuz“ verwenden, könnte böse enden!
Oliver Kahn: Kriegt seine Theorie, warum wir 2006 mit ihm Weltmeister geworden wären, von Mathegod Fry höchstpersönlich bewiesen.
Fry: Ran an die Arbeit!
Kurt Beck: Rasierer und Duschgel aus Taiwan, es wurden erst mal 30.000 bestellt. Bei seiner nächsten Rede vor großem Publikum darf er dafür wieder Arbeitslose beleidigen! Hooray! Recht hat er! Nicht! Pauschal!
Jouston: Der Hobby-freestyling Big Show geht zum Chirurgen. Ihm wird ein Danksagungs-Button auf die Stirn gelasert, das wird ihm einige Klicks ersparen.
Sollten noch Anregungen oder Wünsche für die Thrombose, äh Tombola kommen: PM an mich! Shice, warum hab ich das jetzt gesagt... PM dann bitte an Bouba!
So kleiner Penis,
Wein’ nachts, Mann!
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Ich wünsche an dieser Stelle allen Usern und Verantwortlichen ein frohes Weihnachtsfest, lasst euch reichlich beschenken und lasst es euch schmecken! :wink:
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Cloud Strife
14.01.2007, 21:29
Die Kneipe 2007 - A new year, but still the same jerks
Das neue Jahr hat begonnen. Die ersten denken, dass die Mehrwertsteuer nicht gestiegen ist, weil die Geschäfte sie verschoben haben. An cleveren Leuten mangelt es also auch dieses Jahr nicht, doch was war an Silvester los? Die Kneipenparty zog kaum Menschen an, und das lag nicht an der Nacktheit mancher User. Die Besucher der Party waren allesamt Idioten, sodass die Ladentür schon um 01:00 Uhr geschlossen wurde. Der Anlass war ein nerviger Gast, der sich schon von vornherein über 10 € Eintritt beschwert hat und jegliche Sympathie verwarf. Als er kurz vor dem Verlassen der Kneipe seine Rechnung begutachtet und aufmerksam jeden Kostenpunkt durchgerechnet hat ist ihm aufgefallen, dass die Mehrwertsteuer nach 0 Uhr bei seinen 2 Glas Wasser und dem Fruchtcocktail „Babette Blueba“ nicht nach den 19% errechnet war. Seine Beschwerde bei Dion ließ das Fass überlaufen und die nachfolgende Diskussion endete in einem Chaos, welches Johnny letztendlich mit einem Rundumschlag kurz und schmerzvoll beendet hat. Wie soll man seine Beschwerde einem Wirt erklären, der nicht weiß was Steuern sind?
Die Kneipe hat dieses böse Omen bisher jedoch weitgehend verkraftet, und die Stammuser haben sich wieder eingefunden. An Diskussionsstoff mangelt es nicht, ein kleines Beispiel ist hier sehr treffend. Ein etwas größerer, runder Tisch wird von einer Horde junger, aufstrebender Schüler besetzt. Die Gesprächsthemen reichen von Facharbeiten bis Intelligenzbestien, die nachfragen ob man die Überschrift unterstreichen soll. Ein Thema wird jedoch belächelt. Als Bosporus das Thema Kunst in Verbindung mit dem King Orgasmus der WM, Xavier Naidoo, in die Runde wirft und ernsthaft über epochale Kunst diskutieren will kommen Kommentare wie „Michaelangelo war eh nur ein schwuler Turtle“ oder „Da Vinci kann sich mal an seinem Sackrileg kratzen.“. Als das Gelächter lauter wurde rief jemand in die Runde: „Wer jetzt noch seinen Namen tanzen kann sollte sich schnell von diesem Tisch weg sitzen, die Waldorfschüler haben eine eigene Krippe da hinten!"
Die Kneipe wird nie durch Skandale verschont, das dürfte jedem klar sein. Schlechte Erfahrungen mit Frauen bzw. Bilder von Frauen – wir alle erinnern uns leider an die berühmten Geile-Frauen-Diskussionen mit freundlichem Bildergruß im Anhang/Avatar – gab es in Hülle und Fülle, doch ein immens großer Skandal aus diesem Bereich wurde bisher nicht enthüllt. Wer jetzt an die CSD-Transe mit dem voyeuristischen Namen denkt, die unsere beliebte Usergallery am schwarzen Brett ( sry :buttonban: ) beschmückt hat, irrt sich. Diese Person ist lediglich ein Freund von Felix und Judith, der über Liebe machen reden will, Baby. Die Gerüchte und Gerüche blieben bisher underground, quasi independent. Doch als die Usergallery durch 2 weitere Bilder erweitert wurde, sind die ersten Stammuser und Analytiker stutzig geworden. An dieser Stelle möchte ich wie im vorherigen Christmas-Special keinen Namen nennen. Bonestar ist offiziell das erste Mädchen, welches im Forum regelmäßig postet. Nicht nur, dass sie sich mit nackten Argentiniern beschmückt – auch ihr Name, Knochenstern, erinnert sehr an die Kitsch-Abteilung aus dem üblichen Möbelgeschäft. Wenn es um die Beurteilung von Ähnlichkeiten und Doppelgänger geht (welche bereits enorme Fortschritte erlebt hat, vgl. Glatze und grimmig gucken), deutet alles auf eine streng emanzipierte Userin, schließlich vergleicht nicht jeder Mensch Keira Knightley mit einem Werbeslogan. Über ihre fußballerische Kompetenz wollen wir generell erst gar nicht reden, daher sollten wir dieses Statement keineswegs nicht überwerten:
ich find generell, dass so hackentore ähnlich wie fallrückzieher nich so überbewertet werden sollten, weil sie in pes6 nich so schwer zu erzielen sind
Es gibt jedoch schlimmere Sachen. Damit meine ich nicht die Abschaffung des Bierstandzählers, dieser wurde mit positiver Resonanz akzeptiert. Zwar weinen manche Leute dieser Aktion immer noch hinterher, doch davon bekommt jetzt niemand mehr was mit – wie auch, wenn diese Spezis nicht ihren Senf abgeben?
Eine Person muss jedoch stets ihren Senf abgeben, Experten nennen so etwas Aufmerksamkeitsdefizit. Sein Counter wurde zwar schon vor dessen Abschaffung auf 0 gesetzt, doch das stört weder den :P , noch den xD oder das gefürchtete *g* in seinem Wesen. Wer jetzt etwas verwirrt ist und nicht weiß was ich meine, keine Angst. Ich komme direkt zum Anlass dieser Geschichte. Uekinho liebt Auftritte, denn Uekinho tritt gerne auf. Es ist sein Element. Da wo er sich wohl fühlt, und so. Anlässlich dieses Albtraums hat er für die Kneipe ein Event organisiert, Gerüchten zufolge soll der Knochenstern auch mitgeholfen haben. Die kleine Tanzfläche, auf der bereits wilde Hitler-Tänze mit rosa Püschel vollzogen wurden, ist komplett in blau dekoriert und einige Stuhlreihen sind für die Zuschauer und Voyeure aufgebaut. Die ersten Reihen sind auch schon gut gefüllt. Letztendlich ist die Kneipe voll besetzt und die letzten User stehen hinter den Reihen und warten gespannt. Als es soweit ist und Uekinho sich in Richtung Bühne bewegt, fängt er an seine Geschichte zu erzählen. Alle Blicke sind auf ihn gerichtet. Was zur Hölle hat er vor?
weiß nich wo ichs hinpacken soll, aber wollt hier mal rundfragen ob jemand von euch schonmal die "Blue Man Group" in Berlin besucht hat...
Gäbe es einen Neinsagungsbutton für die Kneipe, Uekinho hätte ihn mit diesem Statement erfunden und revolutioniert.
wir waren vor paar jahren mit der abschlussklasse da und muss sagen, extrem geil...ist ja mehr so die Rock-Musik und die gefällt mir eig nich...
Aus den vorderen Reihen werden die ersten Pinguine und selbst gemachten Songs auf die Bühne geschmissen, die DeathMetal-Fraktion plant schon ein Werwolf-Massaker in Schweden.
ein weiteres Highlight unseres Besuches war außerdem, dass mich vor der Show eine nette dame, ihreszeichens Managerin der Show...
Da haben wir doch den Knochenstern, erwischt!
...ansprach und fragte ob ich ein teil der show sein möchte und zu den Blue-Männern (so hat sie das gesagt)
Der notorisch jammernde Nörgler aus dem (seit Geosense (fast) allen bekannten) Osten bewegt die Arme und den Mundwinkel schonmal Richtung grummel-Pose, doch er wird hoffentlich weitesgehend verschont.
auf die Bühne möchte...zuerst war ich unentschlossen aber iwie musste ich da rauf, schön andere schuhe bekommen... und auf den einsatz gewartet...man war ich aufgeregt...dann ging der spot auf mich, ein Blauer Mann kam, und begleitete mich auf die Bühne, und plötzlich, die aufregung war völlig weg und ich genoss alles da...das ausverkaufte Theater am Potsdamer Platz war mein :uglyplan: und ich wollte nicht mehr runter *g* einfach ein unvergessliches Erlebnis :love:
Plötzliche Stille ergreift den Raum. Die User, die Besucher, die Talentscouts, die Polizei, das Amt für Jugendschutz, die Psychologen - alle starren ihn an, doch was nun? Dion will das Desaster retten und fragt ihn, ob da noch was kommt.
nunja ich wurde erstmal in ne art "maleranzug" gesteckt, das meine klamotten nicht farbig werden :ugly: dann nen helm an, mit farbe voll gemacht
Die ersten kommen auf eine Idee.
an den beinen aufgehangen und dann kopfüber auf ne leinwand gedrückt
Als sich die Idee in den Köpfen der bösen User verbreitet strahlen ihre Augen förmlich, während Dion in der Abstellkammer nach gewissen Dingen suchte.
sozusagen als kunstwerk..
Okay, jetzt hat auch Bosporus eine Idee, doch daraus wird leider nichts. Oder doch?
alles hinter der bühne, dann wurd ich in ner truhe versteckt wo oben drauf sone art wackelpudding über nem loch war, einer der männer hat das zeug dann weggeschossen ka womit und ich musste meinen kopf dadurch stecken :uglyyeah: tierisch geil einfach nur ;)
Was passiert nun mit Uekinho? Welchen glorreichen Plan haben die Stammuser ausgeheckt? Mehr davon in der nächsten Episode der bescheuertsten Kneipe weltweit!
Sonderfolge im Humphrey-Bogard-Schwarz-Weiss-Style:
Verkatert wachte ich auf, es flimmert um mich herum… mit einem seufzenden Geräusch stelle ich fest: Samstag Nacht 4:00 Uhr. Ich liege (schlaf-)trunken vor dem Toiletten-Raum meiner Lieblingskneipe. Vor mir sehe ich noch den Rotz, den ich gestern Nacht wohl im Suff von mir gegeben habe. „Hat das jemand entdeckt?“, frage ich mich und schaue langsam nach, ob noch andere Gäste außer mir da sind. Ich schloss die Tür zur Offtopic-Area und nahm den Browser-Aufzug zur Übersicht. Mein Blick traf ins Leere und ich war erleichtert. Ein paar anonyme Gäste . Gemütlich wollte ich zurück schlendern um die Spülung zu betätigen, als mir ein Pop-Up den Weg versperrte. Eine Private Nachricht! Ich machte das Fenster auf, lehnte mich zurück und fing an den Brief zu lesen. Der Absender war ein alter Bekannter: Der Don, Mad Max. Und ich konnte meinen Augen nicht trauen! Der Pate machte mir ein Angebot, dass ich nicht ablehnen konnte. Es ging um das Treffen – Ein großes Ding. Der Chef sollte offiziell nichts davon wissen… Die Antwort wollte ich ihm Später geben. Erstmal sorgte ich dafür, dass der Dreck vom Vorabend verschwand. Ich ließ also einen Zettel für die Putzfrau zurück, auf dem ich ihr eine kurze Erklärung für das Chaos gab.
Mein Weg führte mich vorbei an ein paar heulenden und durchnässten Hupen, die vom Security-Chief Bob rausgeworfen wurden. Die viel zu großen Ronaldinho und Nedved Schriftzüge auf den Rücken und die Papp-Avatare mit den pubertären Bildchen ließen mich kurzzeitig traurig verstimmen. Klar… die Welt ist groß und jeder Hund hat sein Tag, doch wer die Such(t)-Gefahr nicht beachtet, der landet schnell hier – draußen, im tiefen Dunkel des Bildschirms. Die Realität holt einen doch immer wieder ein! Mit einem Lächeln auf den Lippen ging ich durch die Tür und schloss alle Fenster bevor ich mich ins Bett legte. Das Lichte ging aus und ich freute mich schon auf den nächsten Besuch in diesem Laden voller Süßigkeiten.
Dieser Besuch sollte nicht lange auf sich warten lassen. Es war Sonntag Nachmittag und ich beschloss, mich mit einem Kaffee an die Bar zu setzen. Nebenbei klärte ich schnell mit dem Paten die Sache mit dem Treffen ab und sah Uekinho zu, wie er mit einer Gruppe von Leuten über Bezirksliga-Fußball diskutierte. Man sah der Junge sonntags aber auch verschlafen aus!
Ich fühlte mich wohl an der Bar. - Früher hing ich viel im Titel-expliziten Teil ab und verbrachte nicht weniger Zeit mit Zufallspartien in den TV-Lobben, im vorderen Bereich dieses Laden. Heute allerdings werfe ich dort kaum mehr einen Blick rein, außer es geht um Ligaspiele oder die Champions-League. Im Laufe eines Tages sieht man viele Gerüchte und oft schreiten Max P. und flip ein, wenn die Diskussionen zu hitzig werden. Ich weiß, wie die Robinho-Fanboys sich fühlen müssen, die ermahnt, verhöhnt oder ausgelacht werden. Auch ich bin erst letzte Woche im Vollrausch unangenehm aufgefallen und von einem der Bosse zensiert worden. Solche Unannehmlichkeiten lassen sich kaum vermeiden und werden nur durch gute Aufräumarbeiten der Moderatoren wie Dollhorinho unterbunden.
Dieser Nachmittag war anders als übrige Sonntage. Es ist Winterpause – Die Bundesligisten sind im warmen Ausland und mancher Gast benimmt sich so, als wäre ihm die dortige Sonne bis hierher zu stark auf den Kopf geschienen! Ale und Herr Rossi diskutieren über den italienischen Fußball, während Bouba und starter sich über die Meisterschaft Sorgen machen! Die Ankündigung an der Tür, dass der Laden die Beitragszahlungen unsichtbar machen will, wurde nun durchgeführt. Die logische Konsequenz auf das Schwanzvergleich-Verhalten von Uekinho und Co. Auch ich musste erst nochmal nachfragen, warum und wieso das nun so ist. Schnell wurden mir ein paar Private Nachrichten zugesteckt. Die Kontaktmänner gaben mir schriftliche Zitate aus der Chief-Bob-Etage. Ich bat Edith, Buttons-Freundin, meine Anfrage an MaxPower zu korrigieren… dies tat sie wie immer sofort und ohne Nachfrage. Auf den Weg zur Tür ging ich an der Bar vorbei, hörte laute türkische Flüche und sah Takeem - wutentbrannt, mit einem „Ich hatte mehr als 6000 Posts“-Shirt, aus dem Versammlungsraum kommen. Ihm schien das neue Konzept nicht wirklich zu gefallen… oder war es doch nur das Wetter?
...
;P oder x(
Das beschreibt Uekinhos missliche Lage wohl am Treffendsten.
Er weiß nicht, ob er weinen oder heulen soll, auf jeden Fall wäre jeder kastrierte Bernhardiner mit Whiskeypuddel voll Rum sofort im Trauerflor gegen eine Wand gefahren, hätte er diesen erbärmlichen, teils ekelhaften Anblick erleben müssen.
Man hatte ihn beraubt, gedemütigt und vor allem verkehrt rum in Bluebas Arsch getaucht. Nun hängt er da, nackt, denn man wollte ihm seine Kleider nicht versauen, dazu noch kopfüber, denn man wollte ihn zum Nachdenken zwingen, Blut in den Kopf pressen, um seine lahme Gedankenraffinerie endlich wieder in Gang zu bringen. Aber er hing nur da, tröpfelte den Stammtisch blau an und fühlte sich einsam. Einsam inmitten von Stammgästen die um ihn rum saßen. Einsam, denn er verlor seine Männlichkeit, seinen Beweis, dass er im Leben auch mal etwas gut konnte, er verlor seine Postingzahl. Dafür war er nun blau.
Blueba beneidete ihn.
Während Johnny am einen Ende des Tisches meinte, Damien Duff würde ihn gerade kopfüber anspucken und er habe keinen Penis, weilten am anderen Ende des Stammtisches ganz andere wunderbare Personen. Laas und Keule, innig knutschend und äußerst grabschend, der eine im Brautkleid, der andere auch, feierten ihre Hochzeit. Ihre Zweite. Beim ersten Mal fraß Blueba den Brautstrauß und den Kuchen noch vor deren Fertigstellung auf. Als er dann auch noch Johnny in sich aufnahm und dieser durch Bluebas Anus mit der weißen Fahne kapitulierte, musste das Fest wegen so gut wie allem abgebrochen werden. Apokalypse now, oder so.
Diesmal hatten sie alles geplant. Sie flogen nach Las Vegas, kauften einen Priester im Elvisstil, der zufällig Nerf_Herder hieß, so aussah und eine Wrestlingmaske trug, aber er hatte
Kotletten, und gaben sich schlussendlich ohne weitere Gäste das Ja-Wort. Den Brautstrauß fing ein kleiner Wüstenfuchs der sich daraufhin in einen Kaktus verliebte und elendig zu Grunde ging.
Jedenfalls war dies die Hochzeitsfeier und der baumelnde Uekinho war das Hochzeitsgeschenk der Stammgäste, die Bar war rappelvoll und es wurde irische Volksmusik gespielt, während White “The Button“ Power im Vollsuff eine imaginäre Dartscheibe anzielte…
Er war einer der Vielen.
Die Jungs, die noch Träume hatten.
Einer von denen war er, ja, er wollte soviel erreichen.
Einen Kindergartenabschluss, eine tolles Auto und viel Geld.
Aber er fing klein an, er wollte nichts überstürzen.
Als er 25 war, fing er immer noch an klein anzufangen.
Er hatte nie etwas überstürzt und war immer auf Nummer sicher gegangen.
Doch dann brannte ihm eine Sicherung durch. Zack-Bumm, und es war passiert.
Er hatte sich als KevinDavies in einem Forum angemeldet. Mit 25. Man sagte ihm nach, er hätte kein Leben mehr, er hätte seine Träume klein gehalten, so klein, bis sie sich in Alpträume verwandelt hatten. Sein Auto? Ein Fahrrad mit ohne_Räder. Sein Geld? Bekommt er von Muttern. Sein Kindergartenabschluss? Nie erreicht, ein Sonderfall, nicht zu verwechseln mit Sondermüll. Er blieb einer der Vielen. Einer der zwar irgendwo noch Träume hatte, die ihm allerdings egal waren. Er war unsichtbar, ein Nichts und fiel in der Kneipe nur auf, weil er gerade mit einem Dartpfeil im Kopf tot zusammen klappte.
Button war etwas verwirrt. Er murmelte etwas, doch nur Blueba verstand das trollische Gemurmel. Aber niemand verstand Blueba. Das heißt, niemand außer Uekinho, denn durch seine Grenzerfahrung als Analsonde empfand er eine Art Erleuchtung, eine jener Erleuchtungen, die absolut sinnlos sind, denn wen interessierte schon, was Blueba sagte? Er war ein Mann der Tat, nicht der großen Worte. Aber wen interessierte allgemein, was Uekinho von sich gab? Eben. Völlig sinnlos. Die Tatsache, dass er im Arsch eines üblichen Verdächtigen war ist eigentlich zuviel der Ehre, aber man kann ja mal großzügig sein.
Jedenfalls war Button verwirrt. Schließlich hatte er gerade einen Menschen getötet. Mit einem Dartpfeil, ungewöhnlich aber wohl ein Beweis sonderbarer Fähigkeiten. Dion zuckte mit den Achseln. Wirklich unternehmen wollte niemand etwas. Laas und Keule waren mittlerweile nackt, das war wohl wichtiger. Der Rest der Meute trank weiter, Morbo, milchtrunken wie man ihn kennt, gniedelte auf seiner Gitarre und versuchte sich dem Rhythmus des intim gewordenen Ehepaares anzupassen. Es war ein ausgelassenes Fest. Nur der Junge, der einst Träume hatte, kam sich etwas verloren vor. Wobei ihn das wohl nicht mehr allzu viel ausmachte. Ihm Himmel traf er einen kleinen Wüstenfuchs mit Kaktusstacheln, heiratete ihn und sie wurden irgendwie glücklich.
Aber wen kümmert’s?
Den zwielichtigen Typen im dunkelsten Eck der Kneipe? Mit nichten!
Es kümmerte ihn deshalb nicht, weil er sich grundsätzlich nicht um seine Mitmenschen sorgt. Es sei denn, einer brüllt unaufgefordert "last unns nen Shtread ehröfneen!!!!111einself". Ja, dann tritt er geschwind wie Johnny zu seinen besten Zeiten aus dem Schatten und brät dem Schreihals kräftig eins über die Rübe, woraufhin jedesmal aufs Neue alle Revoluzzer verstummen. Zumindest für die nächsten drei Minuten.
Doch Mitgefühl zeigen? Emotionen? Nein, das war nichts für ihn. Dartking "The White Power" Button nahm den zweiten Teil des Kompositums "Bullseye" zu wörtlich? "Egal, viele Menschen sterben." Niemand kümmert sich um den blutüberströmt auf dem Boden der Kneipe liegenden Idioten? "Scheiß doch drauf, soll Fox ihn halt wieder zusammenpätschen".
Doch heute war etwas anders. Wieso? Rundherum ging scheinbar alles seinen gewohnten Gang: Splashi und CM saßen an ihrem Stammtisch und fachsimpelten über den Ursprung des Namens Christian; Laas und Keule waren mittlerweile auf Seite 156 des Kamasutra angelangt, und an der Theke hatte es sich wie immer nevermind mit einem Gläschen Eberwein gemütlich gemacht... nein, das war es nicht.
Weshalb musste der kleine Mann in der Ecke dann verdammt nochmal unaufhörlich an einen Menschen denken? Was war geschehen? Sollte es sich erstmals ein Anflug von Nächstenliebe in ihm gemütlich gemacht haben? Mit Emotionen hat er's ja nicht so, Liebe... Wut... so weit auseinander liegt das auch wieder nicht, da kann man schonmal durcheinander kommen. Doch mit der Zeit ordneten sich seine Gedanken, sodass er es klar vor Augen hatte: Es war Hass. Allesumfassender Hass. Eine Grenze war überschritten worden, als er Johnny zufällig beim Lästern belauscht hatte:
Oh. Ich hab bis jetzt gedacht Phil und flip sind ein und die selbe Person :ugly:
Es ließ ihn nicht mehr los. Es konnte nur einen geben. Eine Entscheidung musste her. Schnell. Er entschloss sich, aus dem Schatten, den Barkeeper Nerfs überdimensionales Werbebanner "Thanxx Eircom 4 da www!!!" auf seine Ecke warf, herauszutreten und es in die Welt hinauszuposaunen:
"Phil, tragen wir's aus!"
Button war entsetzt: Es war flip!
http://img225.imageshack.us/img225/6270/homerscreamsc5.jpg (http://imageshack.us)
Instinktiv griff er zur prall mit Darts gefüllten Box, die neben ihm stand, um dem notorischen Threadvernichter ein für alle mal den Garaus zu machen... doch plötzlich griff jemand an Buttons Wurfarm. "Tu das nicht, er ist doch nur ein kleines Mädchen! :bitte:" Button drehte sich erstaunt um - und flip erschrak: "Seax? Was machst du denn hier? Deine Beatkneipe ist doch ganz unten an der Straße!" - "Ich musste dich einfach wiedersehen. Erinnerst du dich noch an unsere glücklichen Tage? Also du mir dieses Foto aus deinem Zimmer geschenkt hast?
http://img253.imageshack.us/img253/1350/flip5lx.th.png (http://img253.imageshack.us/my.php?image=flip5lx.png)
Ich war sooooo stolz darauf, du liebtest mich, ich liebte dich, alles war doch in bester Ordnung! Warum nur hast du mich verlassen?" Flip sah verschämt zu Boden, als Dion seinen Kopf aus dem Nebenzimmer hereinstreckte: "flip, bis zum US fehlen noch drei Gangbangs und ein Dirty Sanchez, lass uns loslegen!".
Seax stand fassungslos mit weit aufgerissenem Mund da. flip setzte an: "Seax, du musst das verstehen: Meine Karriere..." - "Nein, lass es sein. Ich denke, ich... verstehe." Seax drehte um und war gerade dabei, die Kneipe mit gesenktem Haupt zu verlassen, als Phil hereinkam: "Hey Seax, was machst du denn hier?" - "Ach, ich wollte hier nur mal so vorbeischauen. Find's aber gar nicht so toll hier." - "Seax, magst du Kaninchen?" - "Was?" - "Na, ich hab ein paar ganz süße Kaninchen bei mir zuhause, die haben auch gerade Junge bekommen. Bestimmt würdest du sie gern mal sehen, nicht wahr? - "Ja, Kaninchen fand ich immer schon süß. Früher, da hatte ich auch mal eins... aber irgendwann...." - "Ja ist schon gut, das kannst du mir später erzählen. Komm, ich nehm dich mit."
flip stand nun vor der Entscheidung: Bei Dion im Nebenzimmer einen Schnurrbart gezogen bekommen - oder Seax aus den Klauen seines hinterhältigen Namensvetters befreien.
Was sollte er nur tun?
Minuten, Stunden, Tage sie verrannen in der Kneipe und es wurde ruhig.
Verhältnismäßig ruhig.
Verhältnismäßig ruhig für eine Kneipe, die an einem ihrer Rekordumsatztage 525, sich gleichzeitig in die Kneipe drängende Besucher zählen konnte.
Verhältnismäßig ruhig für eine Kneipe, in der seit ihrer Gründung schon mehr als 28.000 verschiedene Besucher einmal vorbeigeschaut hatten.
Das zurückgehende Gedränge lässt sich leicht durch das Ausschankverbot des hochprozentigen Getränkes mit dem formvollendeten Namen „Süperpätsch“ erklären. Dieser Drink lockte die Besucher in Scharen. Doch die Wirte und Angestellten der Kneipe beschlossen den Verkauf und die Verbreitung von „Süperpätsch“ einzustellen, um eventuellen gerichtlichen Konsequenzen aus dem Weg zu gehen, die auf den Kneipeneigentümer Dion zukommen könnten. ( Hey nee, Pätsch. Lass ma. Worum geht's da überhaupt?)
Doch nicht alle Besucher kamen wegen der Bar. Denn diese, die nur wegen der Bar und wegen „Süperpätsch“ kamen, verließen die Kneipe genauso schnell, wie sie sie betreten hatten und kamen erst zur nächsten Happy Hour wieder, wenn es frisch gemixten „Süperpätsch“ gab.
Die Besucher, die man aber fast zu jeder Tag- und Nachtzeit in der Kneipe antreffen konnte, waren nicht wegen „Süperpätsch“ hier. Sie kamen und blieben wegen der Stimmung, der Atmosphäre. Die langsam einkehrende Ruhe in der Kneipe machte sich aber nicht nur an der Bar, sondern auch an den Tischen breit, an denen die Besucher zusammensaßen und über die Welt außerhalb der Kneipe philosophierten. Es ging an den Tischen ruhiger zu und man war nett zueinander.
Größtenteils.
Natürlich gab es noch kleine Streitereien und Auseinandersetzungen.
Bremeroger ist zum Beispiel immer noch sauer, dass Bouba ihm verboten hat, die Wände der Kneipe mit Diego-Postern zu tapezieren.
Uekinho (der außerdem immer noch sauer ist, dass die Anzahl seiner Biere, die auf dem Bierdeckel neben ihm notiert war, drastisch gesenkt wurde, bevor sowieso sämtliche Bierdeckel weggeräumt wurden) stritt sich kurz mit Bremeroger, wer denn von den beiden der beliebtere in der Kneipe ist. Diese kurzere Streiterei war auf einem intellektuell so hohen Niveau, das man denken konnte Lindsay Lohan und Jennifer Lopez höchstpersönlich würden sich ankeifen.
MTV präsentiert Bremeroger (J.Lo) vs. Uekinho (Lindsay Lohan) – Zicken Deathmatch Periode I:
http://www.superiorpics.com/hs/jennifer_lopez/main1.jpgIch weiß. Meine Verhaltensänderung wurde mir im Dezember als Vorsatz für's neue Jahr vorgeschlagen...
http://www.filmacteursl.punt.nl/upload/lohan_lindsey/lindsey_lohan.gifdann solltest du selbigen auch mehr vertiefen und dich immer weiter zurückziehen
http://www.femalefirst.co.uk/images/jennifer-lopez-paselect1.jpgWer hat Dich denn gefragt? Als ob Du hier so beliebt wärst...
http://sokrates.webblogg.se/images/lindsey_lohan_tit_slip_at_jay_leno_show_1151702466 .jpgAls Bayernfan im Bayernthread ist man belieber als ein Bremenfan der zu allem eh nur Schrott abgiebt!!!!!!11elf
http://img379.imageshack.us/img379/2372/jlo0079lr.jpgNa da kann sogar ich von Dir noch was lernen...
Der 15-jährige, sich an Gangsterbossen orientierende, wilmi, wollte einen der Wirte davon überzeugen, dass man sein Leben verschwendet, wenn man mit 27 noch fast rund um die Uhr in einer Kneipe rumhängt. Nach einer kurzen aber intensiven Zurechtweisung dieses Wirtes gab er sein Gangsterimage jedoch auf und versucht sich in Zukunft seiner Skateboard Karriere zu wilmin..äh widmen.
Kurze Aufregung gab es auch als ein Besucher, bei dem man nicht eindeutig sagen konnte ob er/sie männlich oder weiblich war. Diese/r Besucher/in wurde jedoch schnell wieder aus der Kneipe rausgeworfen, da er/sie mit seinem/ihrem illegalen Kram angegeben hat. Das war zumindest der offizielle Grund. Böse Stimmen vermuten jedoch, dass man(n) ein weibliches Wesen - auch wenn dies bis zum heutigen Tage nicht zweifelsfrei bewiesen wurde - in dieser Männerbastion Kneipe, die von heraushängenden Bierbäuchen und fast schon fühlbarem Testosteron, dominiert wird, einfach nicht dulden konnte.
Aber sonst.... :...: ...eine größeren Kneipenstreit oder Kneipenprügelei gab es schon lange nicht mehr. In solchen Zeiten erinnern sich die, die ihre Zeit schon länger der Kneipe widmen, an unvergessliche Nachmittage und Abende. Was haben wir an jenem Tag gelacht als der 15-jährige Jungspund Basti90 (in Fachkreisen auch als Spasti90 bekannt) radikale Veränderungen in der Kneipe forderte.
http://img166.imageshack.us/img166/6214/kackbratzenrevivalparty5tt.jpg
Er beschwerte sich über Kellner und Angestellte in einem Bereich der Kneipe, von dem die meisten Wirte nicht einmal wussten, das dieser überhaupt existiert. So viel geballte dummheit auf einem haufenAber die Kritik blieb nicht ungehört. 2 der Wirte kümmerten sich an diesem Tag fürsorglich , ja fast schon liebevoll um diesen Bereich in der hinteren, kleinen, verstaubten Ecke der Kneipe. Aber weder die gesteigerte Aufmerksamkeit, die dem Bereich nun zu teil wurde, noch die bereits angelaufene Umstrukturierung dieser beiden Wirte, konnte die Kritiker und Revolutionäre um Basti90 zufrieden stellen.Jo und dann hau ich die spacken bob und DennisIsAnArschloch in de tonne.MACHT EUREN DRECK AUS PSE WEG ICH KACKSBRATZEN!!! Was war denn so schlimm an Ansgar-Brinkmann-SüperPätsch (Eine von den Wirten verfeinerte, deliziöse Abwandlung des "Süperpätsch) und dem Ass-to-Mouth-Face-Thread?
Und was macht man, wenn man mit der Stammkneipe nicht zufrieden ist? Richtig. Man macht eine eigene Kneipe auf :jeffkoch: Die Kneipe „Zur editierenden Kackbratze“ erfreut sich wachsender Beliebtheit unter Leuten die ihr Leben einem Videospiel verschrieben haben und sich, sowie alles andere (insbesondere das Editieren, dieses Spiels) zu Ernst nehmen.
Was haben wir an diesem Tag Tränen gelacht.Und auch wenn man sich daran zurückdenkt, zaubert diese Erinnerung ein Schmunzeln in die Gesichter des harten Kerns der Kneipe.
Auch wenn es in letzter Zeit ruhiger geworden ist, wird es irgendwann einmal wieder zu einem solchen GAU kommen. Aber auch eine ruhige Kneipe ist eine Kneipe in der man sich wohlfühlt, in der man Spaß hat und in der man nach wie vor liebend gerne seine Zeit verbringt.
Cloud Strife
03.02.2007, 18:27
Der allseits beliebten Kneipe den Rücken kehren – können das nur bekannte Kackbratzen, poppuläre Turnierhelden und manisch Depressive? Nein, natürlich nicht. Es gab bereits viele Gäste, die beim ersten Besuch von der etwas eigenen Atmosphäre, dem teilweise etwas eigenen Geruch und den noch teilweiseren Insidern abgeschreckt wurden wie manch ein User mit Deo. Doch diese Gäste zahlten wenigstens ihre Deckel. Für einen zweiten Besuch waren sie sich wegen diversen Gründen jedoch zu schade, hier mal ein paar Beispiele:
Warum sollte man eine Kneipe, voll mit fremden Leuten jeglichen Alters, ein zweites Mal besuchen, wenn man schon vor der Kneipe angepöbelt wird und „Fresse“ genannt wird?
Warum sollte man eine Kneipe ein zweites Mal besuchen, wenn man direkt beim ersten Besuch ein T-Shirt mit einem männlichen Model übergezogen bekommt?
Warum sollte man eine Kneipe ein zweites Mal besuchen, wenn die Verantwortlichen ihre Rechte missbrauchen und in die Portemonnaies der Besucher greifen können? Die dürfen aber auch alles!
Warum muss man sich erst einen Cocktail namens Bobdolf bestellen, um das Recht auf ein Bier zu bekommen?
Warum ist dieser Cocktail eigentlich gelb und riecht... seltsam?
Warum stehen diese speziellen Gläser für den Cocktail eigentlich in einem kleinen Raum, an dessen Tür „Toilette“ steht?
Und warum gibt es nur diese eine „Toilette“?
Auch das bestellen von Getränken war für Gäste alles andere als einfach. Wenn man die Tortur am Kneipeneingang überlebt hat, an den Tischen mit den komischen Menschen und deren komischen Themen vorbei gelaufen ist und sich dann auf einen Hocker setzt und ein Getränk bestellt, kriegt man grundsätzlich diese Antwort:
Was? Ich verstehe nicht, was Du sagen willst, aber ich könnte mir vorstellen, dass "Fresse!" die passende Antwort darauf ist.
Sollte man in Begleitung einer anderen Person erscheinen, gibt es sofort den nächsten Spruch:
Ihr seid vielleicht Schwuchteln! :noenoe:
Kurz, trocken und ehrlich werden die Gäste eines besseren belehrt. Das erklärt eventuell, warum die konkurrierenden Kneipen wie „Zur editierenden Kackbratze“ oder „Das beste Biergebeat und Seax ohne a, nur hier!“ tatsächlich Kundschaft haben, doch das ist ein anderes Thema. Die meisten User und Gäste, die sich nicht von den Umständen stören lassen, haben gute Gründe warum sie der Kneipe stets treu bleiben. Es gibt kaum einen Treffpunkt, an dem so viele amüsante und unerwartete Dinge passieren. Die Stimmung in der Kneipe konnte sich binnen weniger Sekungen wandeln, und das machte den gewissen Reiz aus. Ein Beweis dafür ist diese Geschichte von einem verdutzten Lurch(i), Griechen, Jurassic Park und Blumen:
Es passierte an einem kalten Abend im Januar. Die Kneipe war gut gefüllt. Dion und Schichtarbeiter Ferris Fry, der seine Saufaktion mit johnny wieder gut machen musste, hatten viel zu tun. An einigen Tischen wurde es immer wieder lauter, als es Debatten um die globale Erderwärmung durch Fürze oder George Bush gab. Alles in allem war es aber ein angenehmer Abend für alle, denn es schien so als ob keine Hupe einen Aufstand macht oder menschlich starke Kommentare von sich gibt. Doch es sollte ganz anders kommen, und das hat die Kneipe nur einem User zu verdanken. Wie immer nenne ich keinen Namen. Der Stammuser Starter ist schon vielen bekannt für seine äußerst merkwürdigen Kommentare, Bleistift gefällig?
habe ein problem. mir gefällt das neue lied von us5 :bitte:
An besagtem Abend fing er in der Gesellschaft von vielen Usern an einem großen Tisch mit dem Thema Blumen verschenken an.
ich schicke auch mal menschen blumen, an die ich oft denke und die wissen das sehr zu schätzen
Für diesen Spruch bekam er _sofort_ eine Bierdusche mit epischem Ausmaß, hilft präventiv eigentlich immer. Als er in Verbindung mit Blumen auch noch seine Freundin erwähnte, war alles zu spät. Erstmal glaubte ihm niemand, dass er eine Freundin hat. Daraufhin kam ihm die glorreiche Idee, seine Freundin anzurufen damit sie der Kneipe einen kurzen Besuch abstattet um den anderen zu beweisen, dass es so was heutzutage wirklich noch gibt. Okay, Terrier läuft mit einem Pulli rum der seine Freundin als Aufdruck hat, doch das ist mittlerweile nicht mehr außergewöhnlich. Als Lurchi sich dann über Starter lustig machte und seine Freundin Oger nannte, wurde Starter schonungslos ausgelacht. Er kapierte es jedoch nicht und wurde stutzig: „Oger? Hä? Bremer Oger? Willst du mich verarschen? Der ist schon längst gebannt!“ Für diese schlaue Feststellung bekam er die nächste Bierdusche. Er versprach nun, dass seine Freundin in 10 Minuten vorbei kommt. Als er dann endlich kapiert hat, was Lurchi mit Oger meinte, färbte sich sein Gesicht rot. Er wusste bereits, dass sein Anruf eine schlechte Idee war.
Nach 5 Minuten merkte man bereits die Schritte, die der „Oger“ auf der Straße verursachte. Die Gläser bebten bei jedem Schritt, nur war es viel schlimmer als im Jurassic Park. Lurchi bekam langsam Angst, schließlich war ihm nicht bewusst, dass seine Beschreibung so realitätsnah und präzise ausgefallen ist. Als die Freundin von Starter die Kneipe betrat, wurde alles still. Die Leute guckten sie an, was erstmal einige Minuten in Anspruch nahm. Bis auf die anderweitig abgelenkten Dion und Ferris Fry waren alle darauf konzentriert, sie anzustarren. Die spontane, vom gut gemeinten Ersteindruck gewonnene Feststellung der meisten Leute konnte man in deren Augen ablesen: Sie gehörte wohl zu den Leuten, die keine Taille haben, sondern einen Äquator. BoB und Morbid Angel hatten wie immer keine Probleme damit, den ersten Spruch abzulassen: „Wenn man die poppen würden wäre das so, als würde man eine Bifi in die Turnhalle schmeißen. Heilige Scheiße!“ Keiner hat sich jedoch getraut, es laut zu sagen. Sie ging auf Starter zu, guckte sich die Speisekarte an und sagte: "Okay!" Starter begrüßte sie und sagte zu Lurchi: „Hier, das ist meine Freundin. Und jetzt erzähl mir noch mal, dass ich keine Freundin hab. Ha!“
Lurchi konnte es sich nicht verkneifen: „Also äh, das liegt jetzt auch im Auge des Betrachters.“ Das Gelächer war selten so laut wie in diesem Moment, bis Dions Augen auch Betrachter von Starters Freundin wurden. Seine Augen wurden größer, er ging wie hypnotisiert zu dem Tisch, schaute sich um, und gab dann leise von sich: „Walburga? Bist du das? Was machst du denn hier?“ Starter guckte ihn fassungslos an, und Walburga erwähnte: „Mein griechischer Gott! Wie lange haben wir uns schon nicht gesehen?“ Noch nie zuvor war es so still wie in diesem Moment. Man hätte selbst eine kleine Heunadel gehört, wenn sie auf den Boden fallen würde. Danach rannte Starter völlig perplex aus der Kneipe. Dion, seines Zeichens wohl betrunkener als Button in seinen ersten Monaten in der Kneipe, stieg mit Walburga auf einen Tisch. Alle bemerkten, dass Walburgas Schatten die ganze Kneipe verdunkelte. Aufmerksam, irritiert und gespannt zugleich schauten alle auf Dion, der anscheinend großes vor hatte: „Seid gegrüßt, wertes Volk. Ich bin Herpes, der Götterbote. Ich möchte euch meine liebste Fuhre Walburga vorstellen. Sie mag Blumen über alles. Deswegen ist sie lange mit Starter zusammen gewesen, doch dieses Kapitel endet nun. Sie führt euch nun den Blumentanz vor. Welcher Freiwillige möchte dran teilnehmen? Hybi? Spyro äh Irerere äh gulär? KillerKlasnic vielleicht?“
KillerKlasnic war der einzige, der bereit war auf dieses unmoralische Angebot einzugehen, jedoch mit einer Bedingung:
Ohne Widgets geht bei mir gar nichts mehr. :grummel:
Bei den anderen ging jedoch auch nichts mehr. Der Waldorftisch freute sich wegen dem Blumentanz, der doch sehr an Namenstänze erinnerte, als einziger über diese Ankündigung. Sie waren letztendlich auch die einzigen, die den Abend noch in der Kneipe verbrachten. Aus dieser PR-Idee von Dion wurde nichts, sie funktionierte einfach nicht.
Am nächsten Tag kamen die ersten Beschwerden über das Ende des chaotischen Vorabends. Ein User traf das Problem präzise im Kern und fragte abrupt:
wie wird man eigentlich ein admin oder ein moderator
Dion schaute ihn verzweifelt an, der Kater vom Besäufnis war nicht zu übersehen. Das einzige, was er dazu zu sagen hatte, war:
Frag doch Uekinho. Und jetzt Fresse.
Grave Digger
09.02.2007, 22:14
Wir schreiben den 9.Februar 2007 - ein Freitag, wie jeder andere auch. So möge man vielleicht denken! Aber nein, dies war am heutigen Tage nicht der Fall. Eine Kneipe, die normalerweise randvoll ist; eine Kneipe, in der sich nichtmals Mücken mehr reinzwängen können (oder auch wollen, wie einige Leute meinen, bezüglich des Geruchs) offenbarte Neulingen tatsächlich Platz! Ein unbeschreibliches Gefühl kam in mir auf - ein Gefühl der Übersicht! Wobei,was heißt hier Übersicht? Es wirkte beinahe so, als ob sämtliche Oberhäupter ihre Kneipe verlassen hätten? Was war den los hier?
Aber zunächst mal ganz langsam. Hinter der Theke schien sich nicht wirklich viel getan zu haben - Dion und Keule wirkten einigermaßen glücklich. Wieso eigentlich?
Dions Standardantwort der letzten Arbeitstage:
Fresse jetzt, geh Uekinho fragen!
Gesagt, getan. Uekinho aufgesucht und sofort nach dessen Meinung zur Stille und allgemeinen nicht-vorhandenen Anwesenheit sämtlicher Stammgäste gefragt. Uekinho darauf:
Riquelme wechselt auf Leihbasis zu den Boca Juniors Buenos Aires!!! denke wir hätten ihn hollen sollen!!
Mit dieser Antwort hätte ich in dieser Situation nicht wirklich gerechnet, aber irgendwie hat er Recht, es fehlt vorne und hinten an südamerikanischen Flair in der Kneipe, oder auch nicht. Egal, Uekinho hatte noch etwas zu sagen:
also ich bin jetzt erstmal bis zum Sonntag weg.
Wie? Jetzt? Mal ganz ehrlich, wenn du jetzt weg wärst, wie könntest du diese These dann aufstellen? Strange! Egal. Irgendwann bemerkte ich doch, dass ich vom eigentlichen Thema abgekommen bin und wollte Uekinho dann einfach mal auf die Abwesenheit von Bouba ansprechen; Uekinhos Antwort:
würd ihn gerne ersätzen
Öhm,ja. Kann man so stehenlassen.
Weiter gingen meine Ermittlungen - und überall gabs Misserfolge zu vermelden: Dion schickte einen weiterhin in Richtung Uekinho, Keule schien sich irgendeine Verletzung beim Versuch eines Stage-Divings ohne Menge, und vorallem ohne Stage, zugezogen zu haben. Die Suche ging weiter. wo waren sie alle?
Wo war der muskulöse Türsteher hin? Also nicht die billige Rosenkäuferversion von Abi, Nein, Abi selbst! Wo war Bouba? Etwa auf der Spur von Magath? Laas, Macl, Tweety, Moe; alle weg. Verschollen. Lost sozusagen.
Verkraftbar? Vielleicht. Spätestens wenn man bemerkt, dass der 13 jährige Cloud, dessen erste Heimat eigentlich die Kneipe ist, genauso wenig auffindbar ist wie es ein Herr Remsen oder Morbo ist, müsste einem klar werden, dass irgendetwas seltsames passiert auf dieser Welt.
Und als ob dies nicht genug wäre - Nein! Eine weitere Person glänzt durch ihre Abwesenheit. Der feine Herr starter bevorzugt es jedoch anscheinend lieber aus einem anderen Grunde der Kneipe fernzubleiben.
Wer war eigentlich noch da? Ein kurzer Blick in Richtung Ösi- Ecke. Ah! Doch! BoB und Morbi waren anwesend. Zumindest körperlich. Anscheinend hatten die beiden Tiroler-Urgesteine jedoch ein äußerst interessantes Gesprächsthema gefunden:
Apropos weibliche Zeitschriften.
Gala oder Bunte?
ugly2: Du hast ja Ahnung, vor allem vom logischen Denken und so.
Einen Tisch weiter rechts - der jedoch aus nicht näher genannten Gründen dennoch gefühlte 100 Meter vom Ösitisch enfernt steht - konnte man doch noch weitere Kneipengäste wiedererkennen. Flip, Timmy, Highsider, hybi und zeze fanden am ET-Stammtisch Platz. Grund zum Feiern gab es genug, immerhin hatte der Schweizer unter ihnen gerade eben seinen Geburtstag hinter sich gebracht. Und was gabs nachträglich als Geschenk? Originale Pacman Kleidung! Jawohl! Sofort vor die Kneipe gegangen und selbiges ausgetestet:
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Zezes Abschlusskommentar diesbezüglich:
Ihr seid so krank.
In der Zeit, in der ich jetzt dabei bin, hab ich noch nie so etwas krankes gesehen.
Seltsame Zeiten in der Kneipe. Nachdem die Stammgäste der allgemeinen Leere einen Abbruch taten, gesellte sich auch ein relativ neuer Gast hinzu. Lichtjahr nannte er sich und verdankte seinen bei den Chefs guten Status zunächst nur seinem Bekannten Takeem.
Dass er aber gleich zu einem Supervisor gemacht wurde, verstanden viele nicht:
Wer zur Hölle ist "Lightyear" und warum ist der US?
Nach seinen Fähigkeiten gefragt, erfuhr man, dass er trinken und über Frauen reden kann. Button überzeugte dies nicht. Mit hochgezogener Augenbraue fragte er: "Was noch?"
Und laut schreien.
Das Eis war gebrochen.
grüß Gott sage ich da einfach mal
Doch am Tisch der Leute, denen ein lautes Organ allein nicht ausreicht und die nicht die BeeGees hören, herrschte noch immer Gemurmel.
Ich dachte auch, da steckt mehr hinter, so ein Aufnahmeritual oder so.
Alles Vetternwirtschaft hier!
Dass es ein Aufnahmeritual gibt und dass Lichtjahr dieses mit Bravour bestanden hatte, bekam zeze von Laas mit einem kleinen Hinweis auf die Kneipenregeln gesagt.
Ein viel bekannterer Gast, der auch mit auf Tour war, versuchte mit Sandwichtoastern Eindruck zu schinden und seinen Status zu verbessern - er scheiterte.
Plötzlich jedoch zogen wieder Neuankömmlinge die Aufmerksamkeit auf sich. Zugegeben, Diong spricht nicht häufig Kneipenverbote aus. Aber als ein gewisser Herr starter versuchte Werbung für illegales Brauen zu machen, reichte es ihm:
Würde ich ja auch gerne so machen, aber habe weder arena noch premiere. mmm vllt werder über stream schauen....
Banned wegen Blödheit und vllt.
Auch ein gewisser flori2211 flog in hohem Bogen, gekickt von HSV-Fan Dennis raus. Grund war das Verkünden, er wolle doch von jetzt an auch HSV-Fan sein.
Ein nur noch Alteingesessen Bekannter namens FCH wurde auch wieder in Erinnerung gebracht. Von ihm sagt man, seine editierten Kicker- und Flippertische kämen in allen anderen Kneipen gut an, nur Diong scheißt auf ihn.
Nun denn, wieso kamen gerade jetzt alte Erinnerungen hoch? Drei Neuankömmlinge, die diesen Ex-Gästen äußerst ähnlich sehen gingen durch die Kneipe. Wer käme jetzt schon auf die Idee, dass ihnen die ohnehin nicht sonderlich beliebte Kneipe fehlen würde? Wer war der Meinung sie waren es und haben sich nur verkleidt? Niemand. Als dann einer der Neuen, jury genannt, Partei für Herrn starter ergriff, blickten sich ob der Offensichtlichkeit schon alle komisch an:
schon komisch, dass dann nicht alle gebannt werden, die im bwin thread über deren stream gepostet haben
und nur zur info: schonmal was von der buli bei t online gehört?
Auch der zweite Neue, JimmyGimenez13, offenbarte Ähnlichkeiten zu flori2211, aber:
Wir haben denen nichts getan, hier wird behauptet ich wäre der 2. Account von flori2211, nur weil ich dieselbe IP habe.. ich bin sein Bruder und es gibt sowas das nennt sich Router, dann hat man IMMER die selbe IP. Aber auch egal.
Seltsam nur, dass er sich nie zusammen mit seinem Bruder blicken lassen hat und die Kneipe just in dem Moment betreten hat, da sein Bruder rausgeflogen war.
Der dritte im Bunde, Fantilator, erinnerte sich wohl selbst an FCH:
Mir ist bekannt das ich mit meiner Meinung wieder polarisiere
Ob er es aber ist, bleibt zu klären.
Auf die drei Neuen und deren Ähnlichkeiten zu Verbannten angesprochen, antwortete Wirt Diong nur:
Fresse jetzt, geh Uekinho fragen!
Es war eigentlich ein ruhiger Abend in der Kneipe, lediglich in ein paar Bereichen regte sich etwas.
In der FC Bayern-Ecke saßen Dollhorninho und flip stumm und kopfschüttelnd mit einem Haufen Halbwüchsiger mit komischen Namen zusammen und verzweifelten ob deren begrenzten Fähigkeiten ein ordentliches Quartett zu spielen. „Ey, Lahm is gar keine Weltklasse“ „Doch, ganz bestimmt, da gibt’s gar keine Alternativen, alter!“
Auch im Rocker-Bereich ging es rund. Ein paar ältere Herren führten ein lebhafte Diskussion mit einigen Jungspunden, die einen ordentlich frisierten Seitenscheitel trugen. Die älteren Semester behaupteten steif und fest, dass die Musik der Seitenscheitel-Knaben alles „Weichspül-Gedöns“ und „Heulsusen-Tanzmusik“ sei. Die gifteten zurück und das Chaos perfekt machte ein komischer Kauz, der die ganze Zeit etwas in die Runde rief, was nach „Hüsker Dü“ klang. Als die Runde laut „Gesundheit“ rief, meinte er bloß: „Das heißt AXU, ihr Trottel“.
Keine Frage, die Kneipe hatte schon bessere tage gesehen, dachte sich Dion stirnrunzelnd beim Gläser putzen.
Doch in diesem Moment öffnete sich die Tür. Herein kamen 2 Gesellen, beide in der Kneipe wohlbekannt, wobei der eine schon längere Zeit nicht mehr länger hier war. Sicher, hier und da hatte er sich mal ins Hinterzimmer geschlichen oder war kurz an der Bar versackt, doch diesmal schien er einen längeren Aufenthalt zu planen. Es war der berüchtigte parterion(tm by Dennis) und hinter ihm sein Schatten, Bouba, aus dem Ostland. Dieser trug 2 schwere, große Koffer und sah sehr erhaben in seinem neuen blauen Anzug aus. Dieser Kerl konnte sich Respekt verschaffen, keine Frage.
Während parterion den Blick schweifen ließ, fragte Bouba: „Chef, dörf isch die Töschen abstöllen?“ Der geneigte Leser mag Verständnis dafür aufbringen, dass er die 2 schweren Dinger nach Tagen des Tragens abstellen wollte, doch die Kraft war keineswegs ein Problem für Bouba. Wenn es sein müsste, hätte er noch Wochen damit rumlaufen können, doch er konnte einer bestimmten Spezialität der Kneipe einfach nicht widerstehen und dazu brauchte er jede verfügbare Hand. Nach einem unmerklichen Nicken parterions ließ er die Taschen fallen und stürmte auf die Bar zu. „18 Ströh-Büll, bütte“ rief er in gieriger Erwartung Dion zu, der sich wieder einmal wünschte doch Shiva zu heißen. Diese Massenbestellungen nervten jedes Mal zutiefst.
„Hrm, hrm“ machte parterion, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. „Ladies und Gentlemen“, fing er äußerst eloquent an, er war nun in seinem Element. „Aus dem fernen Sourland habe ich euch eine sensationelle Erfindung mitgebracht, die euer Leben verändern wird. Ab sofort müsst ihr nicht mehr eure Diego-Trikots anzünden, wenn euch kalt ist, denn ich habe den neuesten Schrei mitgebracht, bedruckbare Heizdecken!“ Ein Raunen ging durch die Kneipe. Heizdecken waren äußerst verpönt, doch eine bedruckbare Version hatte schon einen erhöhten Coolness-Faktor. „Warum ist mir diese Idee nicht gekommen?“, fluchten einige Gäste. „Es gibt mehrere Versionen“ fuhr parterion fort, aus dem Hintergrund hörte man den angetrunkenen Bouba „Blau, blau blüht der Enzian" grölen, „ihr könnt euch vorne einen Text und hinten ein tolles Symbol draufmachen lassen. Und..“, sagte er mit einem Grinsen „..die ersten 10 Besteller kriegen ein originales Mark van Bommel Autogramm“. Da kannte die Menge kein Halten mehr und stürmte auf ihn los.
Bouba versuchte derweil mit seiner berühmten Holhammermethode(die durchaus wörtlich zu nehmen ist) einige Herrschaften zu überzeugen, dass diese „Fönf-Johres-Wörtung“ Quatsch sei und nebenbei legte er sich mit dem schwulen Olmpico an, der ein lautes „Ostländer raus“ zum Besten gab. Es hätte wohl eine Auseinandersetzung gegeben, wenn nicht die Aufmerksamkeit schon wieder auf ein andere Ereignis gelenkt worden wäre....
Es war einmal wieder soweit. Draußen, auf der anderen Straßenseite, öffnete schon wieder eine neue Kneipe ihre Pforten. Wieder waren die Besitzer ehemalige Besucher der großen Kneipe, in der eigentlich jeder mal vorbeischaut. Wieder gingen Besucher im Streit, die sich wie alle anderen zuvor von Bedienungen und Wirten missverstanden, unterdrückt und nicht ernst genommen fühlten. Doch wie kam es dazu?
Fangen wir einmal ganz von vorne an. Nicht soweit vorne, dass wiederholt werden müsste, wie Dion mehr oder weniger liebevoll drei Buchstaben auf ein Schild kritzelte und über die Eingangstür hing. Doch so weit vorne, um alle verwirrenden und komplexen Zusammenhänge aufzuzeigen, die zu dem neuerlichen (wenn nun auch schon ein kleines bisschen länger her) Verlassen der Kneipe führte.
Wie schon so oft, begann alles in einem dieser kleinen Bereiche, in die weder Stammgäste, noch Bedienungen, und schon gar nicht Wirte, gerne gingen. Manch einer mag sich der Existenz dieses kleinen, verstaubten Bereichs gar nicht bewusst gewesen sein.
Bereits beim Betreten dieses Bereichs schlug dem Besucher, der sich entweder dorthin verirrt hatte, oder zu dem eingeschworenen Kreis von Gästen gehörte, der sich freiwillig dort aufhielt, ein von Männerliebe geschwängerter Luftschwall entgegen. Dieser erwähnte, eingeschworene Kreis, mag für den neutralen Beobachter vielleicht etwas seltsam gewesen sein, doch in den Augen der Kellner nervten sie ganz einfach ungemein. Man konnte sich nicht normal mit ihnen unterhalten, da sie jeden Satz mit Hallo ... begannen. Das nicht nur zu den Kellnern, sondern auch untereinander. Und wer das noch nicht für nervtötend genug hält, dem sei gesagt, dass sie dabei immer wieder selbst gebastelte Pappschilder hochhielten, um ihrem Gefühlsleben Ausdruck zu verleihen. Hallo PM1977 :love:
[…] :4: […] :icecream: […] :staun: […] :top:. Diese Schilder kamen nach jedem Satz, teilweise auch nach nur einzelnen Wörtern zum Vorschein.
So kam es nun also, dass eine der Bedienungen dort für etwas Ordnung sorgen wollte und das private Gerede sowie den übermäßigen Gebrauch der Pappschilder zu unterbinden, bzw. einzugrenzen. Dem Kellner schlug, wider seiner Erwartung keine Einsicht, sondern pures Unverständnis entgegen. Nach kurzer Diskussion mit anderen, hinzugekommenen Bedienungen und Wirten, verprachen sie Besserung. Doch die guten Vorsätze sollten nicht lange haltn, so dass die Bedienung kurzen Prozess machte, abkassierte und die Rechnung von genau 21€ vorlegte.
Diese abrupte Beendung ihrer Gespräche passte ihnen jedoch gar nicht, so dass sie sich sofort wieder zusammenrotteten um die Angestellten der Kneipe zu beschimpfen. WIR WOLLEN, DASS IHR HIER ABHAUT Vollidiot
Sie wollten ihre eigene kleine Kneipe innerhalb unserer großen Stammkneipe betreiben. Jedoch nur als separater, unabhängiger, selbstständiger Raum. Ohne Verantwortung nach außen, wie sie die Wirte unserer Kneipe zu tragen haben. Ohne Kosten. Ohne Nachteile für sie.
Auch nach den Entgleisungen, die sich manchen von ihnen geleistet haben, schlug man ihnen vor sich in das normale Kneipenleben einzugliedern. Doch man weiß ja aus Erfahrung, wohin Sturheit und das Symptom des „Sich-selbst-zu-Ernstnehmens“ führen. Richtig. Nach darußen. Geradewegs zu einem Pächter, um sich eine eigene Kneipe zu mieten oder zu kaufen.
Die richtige Kneipe, die nun ohne einige Besucher auskommen muss, auf die sie sowieso nie angewiesen war, musste in der Zwischenzeit jedoch mit ernsthaften, schwerwiegenderen Problemen kämpfen. Immer wieder lugten Pharmazie- und Pornographievertreter mit ihren Köpfen in die Wirtschaft hinein, in der Hoffnung ihre Ware an den Mann zu bringen. Sie wurden zwar genauso schnell rausgeschmissen wie sie „Britney Nude Video“ brüllen konnten, aber es kamen immer wieder welche. Immer und immer wieder. Nahezu unaufhörlich. Manch einer bot Penisvergrößerungspumpen, manch anderer Ankackvideos an. Aber alle endeten gleich. Sie wurden in hohem Bogen rausgeworfen. Aber es kamen, wie schon erwähnt, immer wieder neue. Meist mit osteropäischem Dialekt, priesen sie ihre Ware an. Dass der Großteil der Gäste davon genauso wenig verstand, wie PowerShooter von der Aufstellung beim Kickern, war den Vertretern egal.
Unter den Kneipenangestellten entbrannte die Diskussion wie man das ständige Auftauchen jener Haustürvertreter, die ein höheres Nervpotential als Zeugen Jehovas haben, unterbinden könnte. Auf eine Lösung einigen konnte man sich noch nicht. Nur, dass man etwas unternehmen müsse, war allen klar.
Fernab des Mitarbeiterraums, kam es dazu, dass sich einige Besuchergruppe bildete, die in letzter Zeit ein gesteigertes Mitteiungsbedürfnis entwickelte. Besonders auffällig bei dieser Gruppe, um vogeldi und willi009, war, dass sie zu jedem Thema eine Meinung hatten und so auch allen sonstigen Gästen, die sich an den Tischen einer gepflegten Unterhaltung erfreuten, immer wieder mit immer unlustiger werdenden Kommentaren ins Wort fielen. Die Geduld mit dieser Gruppe verloren hatte jedoch zeze, der sich auf die Bar stellte und vogeldi lauthals darauf hinwies, dass er mit seinem unlustigen Gelaber viele andere Gäste nerve. Hierfür bekam er auch einige Zustimmung unter Besuchern und Mitarbeitern. Nicht jedoch von einem der weit angereisten Österreichern unter den Gästen, mikelchuk, der wie kurz davor Button, proklamierte, dass wieder mehr Liebe unter allen herrschen sollte.
Liebe unter allen. Liebe vielleicht nicht, aber zumindest allgemeiner Frohsinn wurde durch die Kneipen-Fan-Shirts verbreitet, in dem sich immer mehr Kneipengäste sowie Angestellte blicken ließen.
Eine Kneipe voller Liebe wird es wohl nie geben. Es wird immer Leute geben die sich nicht mögen. Immer kleinere oder größere Streitereien. Immer Diskussionen..... Zum Glück
Für all' die Benutzer die "xD" in etwa so inflationär nutzen wie deutsche Medien das Wort "Geil", hier ein Vergleich den selbst ihr nachvollziehen können müsstet:
Szenario 1:
Ein Mann, ein fremder wohlgemerkt, kommt in eine Kneipe, diese, unsere Kneipe. In dem Moment in dem er die Kneipe betritt kennt er niemanden der Anwesenden. Er ist ein normaler Mensch der weiß wie man sich in solch einer Situation verhält. Er schlendert zum Tresen und bestellt sich ein Bier. Neben ihm am Tresen steht eine Gruppe von Leuten. Sie kennen sich offensichtlich bereits länger und blödeln herum. Sie machen untereinander Späße über die man nur lachen kann wenn man sich schon eine ganze Weile kennt, sogenannte Insider. Diese Witze verstehen selbst einige der übrigen Kneipenbesucher nicht obwohl sie ebenfalls schon länger zum festen Kundenkreis der Kneipe gehören. Die Gruppe von Leuten aber, die sich da am Tresen amüsiert gehört bereits zum Inventar.
Kommen wir nun wieder zu unserem Neuling zurück. Er lehnt am Tresen, trinkt sein Bier und muss manchmal schmunzeln wenn er den Geschichten der Alteingessesenen lauscht. Am Ende des Abends zahlt er unauffällig seine drei Bier und geht nach Hause. Da ihm die Atmossphäre gefiel kommt er am nächsten Abend wieder. Und an dem Abend danach und dem danach auch. Am vierten Abend dann, während er wieder am Tresen lehnt, dreht sich jemand zu ihm hin und fragt ihn: "Na? Wie geht's? Warst die Woche schon öfters da oder?" So kommen sie dann ins Gespräch und am Ende des Abends sitzt der Mann mit drei anderen an einem Tisch und unterhält sich angeregt. Nach ein paar Wochen, sowie diverse Kneipenbesuche später, fühlt der Mann sich pudelwohl, hat eine Handvoll neue Freunde gefunden und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis er genauso wenig von diesem Ort wegzudenken ist wie all die andern Stammkunden.
Szenario 2:
Ein Mann, ein fremder wohlgemerkt, kommt in eine Kneipe, diese, unsere Kneipe. In dem Moment in dem er die Kneipe betritt kennt er niemanden der Anwesenden. Er scheint ein normaler Mensch zu sein der weiß wie man sich in solch einer Situation verhält. Er schlendert zum Tresen und bestellt sich ein Bier. Neben ihm am Tresen steht eine Gruppe von Leuten. Sie kennen sich offensichtlich bereits länger und blödeln herum. Sie machen untereinander Späße über die man nur lachen kann wenn man sich schon eine ganze Weile kennt, sogenannte Insider. Diese Witze verstehen selbst einige der übrigen Kneipenbesucher nicht obwohl sie ebenfalls schon länger zum festen Kundenkreis der Kneipe gehören. Die Gruppe von Leuten aber, die sich da am Tresen amüsiert gehört bereits zum Inventar.
Kommen wir nun wieder zu unserem Neuling zurück. Er sieht zu der Gruppe von Leuten am Tresen hinüber. Plötzlich stellt er sein Bier ab und platzt mit einem "Jo, find ich auch!!! HÖHÖHÖ" in die Gruppe ihm völlig fremder Personen.
Und jetzt liebe xD, lol, atom rofl User, stellt euch vor ihr wärt ein Teil der Gruppe von Männern die seit Urzeiten an diesem Tresen stehen.
Wie würdet ihr reagieren?
EDIT: Still more to come...
Dunkel ist es geworden über der Kneipe und vieles ist passiert. Die Kneipe schied sich in zwei große Lager zwischen Freude und Trauer.
Während in der einen Ecke der zum Kneipenrundumschläger mutierte Max Power und joniz den Finaleinzug des AC Milan mit selbstgepunschten Wein begossen, so trauerten andere um die Niederlagen vergangener Tage. Eine Spannung lag in der Luft, aus der es vorerst keine Flucht gab. Die Luft in der Kneipe hätte man in Scheiben schneiden und am Tisch der Schalker als Meisterschale verkaufen können.
Apropos Meisterschale, an einem abgelegenen Tisch saßen sie, die geschlagenen, verspotteten und ausgelachten Anwärter. Flip, Bouba, Remsen und ein paar Unknown_001.bin’s, saßen an ihrem Tisch. Einst saßen sie in der Mitte, alle Blicke richteten sich auf sie und Hass spiegelte sich in den Gesichtern, wenn Bouba und Flip das entscheidende Tor zur Meisterschaft noch einmal nachstellten. Remsen hingegen versuchte dabei seine Kumpanen zu beschwichtigen und bat immer um piano, jedoch ließen sich die beiden nicht davon abbringen und so blieb ihm nichts anderes übrig, als einen schützenden Helm aufzuziehen und für alle eine Runde Tech-Talk zu bestellen.
Doch dieses Mal war alles anders. Geknickt saßen sie da, die einst so erfolgreichen zu denen alle herüber blickten, und nun? Ab und an blickte jemand herüber, kam in einem Augenblick des Mitgefühls zu ihnen an den Tisch, nur um im entscheidenden Moment, wo ein Schulterklopfen die Mienen aller erhellen würde, eine Miene der Häme aufzusetzen.
Jedoch drohte die Lage zu eskalieren, als Bardame Nerf Herder ihnen einen Toni brachte, nur um ihnen diesen mit den Worten „Ach, sie haben ja gar keinen Toni bestellt“ wieder wegzunehmen“.
Rüppig ging es am Tische der Aussätzigen zu. Diejenigen, die nur ab und an am Tisch der Großen sitzen durften und sich ansonsten die Plätze teilen mussten. Es gab nur 3 Stühle für 6 Mann, auf einem machte sich ein Badener breit, der dort auch nicht mehr wegzudenken war, während die anderen beiden Plätze heiß begehrt waren. Dem Haufen Domstädter gab man allein aus Angst vor der eigenen Jungfräuligkeit einen eigenen Tisch, aber ab und an wagte sich jemand zu ihnen herüber um im einem Moment der Unachtsamkeit deren Möbelstück mit einer kurzen Parole zu verzieren und dann unentdeckt zu verschwinden. Doch so einfach wollten die dort Ansässigen dies nicht mehr hinnehmen.
Also so langsam knallts hier aber gewaltig !Wodurch entsteht dieser Humbug denn bitte? Nicht durch Kölner Fans die sagen wie bescheuert sie es finden das Sinke nun doch nach Leverkusen geht nachdem er gesagt hatte er verlässt das sinkende Schiff nicht (um nur ein Beispiel zu nennen). Sondern durch die Fans anderer Vereine mit ihren sinnlosen Provokationen und ihren provokanten Sinnlosigkeiten
Wie gesagt, die Luft war dick und das lag nicht an irgendwelchen Abgasen, welche durch den übermäßigen Verzehr von Zwiebeln und den damit zusammenhängenden Verdauungsprodukten entstanden, sondern durch die sinnlosen Bestellungen eines unerwünschten Gastes, der vor langer Zeit schon vor die Tür gesetzt wurde. Zeze berief sich kurz entschlossen selbst zur Kneipenpolizei und versuchte für Ordnung zu sorgen.
Oger, kannst du bitte deine Produktivität in andere Threads/Foren verlagern?
Doch auch unsere Italiener sorgten für Unruhe durch ihre ausgelassene Feier und Massi, der als Römer immer noch nicht wusste, ob er sich nun zu den feiernden setzen und damit seinen sicher geglaubten Platz am Tisch der internationalen Klasse aufs Spiel setzen soll oder nicht.
Ein wilder, provokanter Ausruf machte sich in der Kneipe breit, als BoB die Feierei zu viel wurde.
Sollte ich noch einen dummen Post von Joniz lesen banne ich ihn.
Dieser wusste gar nicht wie ihm geschah und verkroch sich unter dem Tisch um bloß nicht gesehen zu werden. Nur Nerf Herder behielt die Ruhe und drückte mit Bemerkungen wie „Schnarchpodcast“ die Stimmung wieder nach unten.
Einem Gast hingegen war dies alles egal. Sein Name war alles andere normal, er ähnelte dem einer Firma für simulierten Alkoholgenuss, eine Firma, die im Gegensatz zum Konkurrenten „Electronic Alk“, ihren Kunden wirklich etwas bot und nicht nur gestreckte Ahoi Brause vom Vorjahr. Dieser Gast schien auf jedenfall schwarz zu sehen ohne blau zu sein, wobei man sich da nie so sicher war, ob es sich hierbei um den Normalzustand oder das Durchleben einer äußerst intensiven Phase seines Lebens, in der frühere Generationen immer nur „Frag mich nicht, ich bin nur ein Mädchen“ jauchzten, handelte.
Lange Zeit war dieser Gast unentdeckt, er kauerte allein in einer Ecke, bestellte sich einen ablösefreien Klose nach dem anderen, und bekam von der Bardame immer wieder die selbe Antwort „2008, wenn du Volljährig bist.“
Gekränkt und voller Rachsucht machte er sich auf. Er ging von Tisch zu Tisch und versuchte alles schlecht zu reden. Die Tische, die dort sitzenden und deren Gesprächsstoff.
lol wer ernsthaft glaubt das Van der Vaart beim HSV bleibt hat sie nicht mehr alle...und wenn ers wirklich tut hat er sie nicht mehr alle. Irgendwer hat sie auf jeden Fall nicht mehr alle.
Wie verblendet muss man sein um nicht merken zu können dass der Teufel höchstpersönlich diesen Stolper-Bastard geschickt hat, um uns in die abgrundtiefen Abgründe der Kreisklasse zu verbannen?
Kompensiert diese Art von Autoritätsausübung eigtl. deine geringe Penisgröße? Ich hoffe doch für dich.
Als er dann auch noch Dion selbst auf die Getränke hin ansprach, gabs für diesen kein Halten mehr.
Sieht aus wie 3x hintereinander angetäuscht mit verschiedenen Schussrichtungen.
Kann "Prof. Dr. Christian Pfeiffer" nicht einfach mal langsam die Fresse halten und anderweitig glücklich werden? Diese Langeweile muss doch noch ein anderes Ventil finden können.
Plötzlich war es still in der Kneipe, alle schauten sich an, der feiernde Italiener, der geknickte Bayer, der an seinem Glas nippenden Schalker, selbst die Aussätzigen, die nicht wussten, ob sie an ihrem zweitklassigen Tisch jemals wieder einen Sitzplatz ergattern würden, standen auf um dann gemeinsam den unbeliebten Gast vor die Tür zu setzen. Doch Dion wäre nicht der autoritäre Hausherr, wenn er die Meute nicht vom wohl momentan unbeliebtesten aller Gäste fern halten würde und ihn vorerst gewähren ließe, vorerst.
Highsider9
07.05.2007, 13:01
Montagmorgen. Wie immer um diese Uhrzeit ist die Kneipe nur spärlich besetzt. Selbst der neue Türsteher, welcher installiert wurde um ungebetene Gäste fernzuhalten, steht gelangweilt vor dem Eingang und vertreibt sich die Zeit indem er mit dem Fuss leicht auf und ab wippt. Generell scheint er sich nur äussert selten zu bewegen, und wenn dann sind es nur seine Arme welche mit ruhigen aber bestimmten Bewegungen die Störenfriede aussortierten. Wie jeden Tag ist er auch heute komplett in Schwarz gekleidet und im Gegenlicht ähnelt seine Statur stark der einer Afri Cola Flasche – mit dem Unterschied das auf dem muskulösen Hals ein viel zu kleiner Kopf thront. Seine Augen sind wie immer von einer tiefschwarzen Sonnenbrille bedeckt und man muss sich Fragen ob er dadurch überhaupt etwas erkennen kann. Was eigentlich auch nicht weiter schlimm wäre denn die Augen braucht er eigentlich nur um sich in die ungefähre Richtung der ankommenden Gäste zu drehen. Sobald er jemand erkennt tippte er leicht auf das Mikrofon mit welcher er mit dem Gehirn der Kneipe verbunden ist. Von dort erhält er eine Frage welche er dem Gast stellt, nur wenn der Gast die richtige Antwort nennt darf er die Kneipe betreten. Meistens weiss der Türsteher die Antwort selber nicht, viel lieber lässt er sich vom Gehirn der Kneipe dirigieren als sein eigenes zu benutzen.
Als Gehirn bezeichnen die Besucher den Raum in welchem sich die Betreiber der Kneipe verschanzen. Noch nie durfte ein aussenstehender diesen Raum betreten – ausser einmal. Damals, vor vielen Jahren, verirrte sich ein kleiner naiver Österreicher auf der Suche nach Spiel und Spass in das Gehirn. Nennen wir ihn Mörber. Zu seinem Glück befand sich zu dieser Zeit niemand im Raum und der Eindringling konnte sich für einige Minuten umsehen. Sobald er den Raum betrat stieg im ein beissender Gestank in die Nase, undurchdringlicher Zigarrenrauch waberte der tiefen Decke entlang und suchte vergebens nach einem Fenster. Der Raum wirkte unaufgeräumt und schmutzig, ganz so als durften nicht einmal die Putzfrauen ihn je betreten. In der Mitte des Raumes stand ein massiver Holztisch, darum herum waren vier Sitzgelegenheiten aufgestellt, es Stühle zu nennen schien etwas übertrieben, es glich mehr den Laubsägearbeiten eines Waldorfschülers. Allem Anschein nach wurde hier vor kurzem noch gepokert denn es lagen vier Kartensets verdeckt auf dem zerfurchten Holz, daneben standen halbvolle Whisky Gläser. Fast schien es so als ob das Spiel überstürzt abgebrochen wurde. Möglicherweise hatten die Spieler ausserhalb der Kneipe zu tun.
Der Österreicher trank alle Gläser leer. Wohl um sich selbst Mut zu machen, denn noch immer konnte er das andere Ende des Raumes nicht sehen. Nur ein schwacher Blauer Lichtschimmer konnte er erkennen. Erst als er einige Schritte näher ging erkannte er wovon das Licht kam.
Er stand jetzt in einem kleineren Zimmer welches völlig mit Bildschirmen ausgekleidet war. Im Gegensatz zum vorherigen Zimmer herrschte hier penible Ordnung, kein Blatt Papier lag herum, keine Tasse stand auf dem Tisch. Die Decke war strahlend weiss, genauso der Boden. Mörber war jetzt im eigentlichen Gehirn angelangt. Jeder Zentimeter der Kneipe konnte von hier aus überwacht werden. Einigen Meter von den Schirmen entfernt stand ein Stuhl, im Gegensatz zu allen anderen war dieser weich gepolstert und glich einem Chefsessel. Mörber setzte sich. Im gleichen Moment überlegte er sich was wohl geschehen würde wenn ihn jetzt jemand sehen würde. Der Alkohol half im dabei den Gedanken schnell wieder zu vergessen.
Einen Moment schaute er sich das muntere Treiben in der Kneipe amüsiert mit an. An dieser Position hatte er eine beinahe Gottesgleiche Macht über die gesamte Kneipe. Wiederum half ihm der Alkohol dabei ein teuflischen Grinsen aufs Gesicht zu zaubern.
Aus dem Augenwinkel sah er ein Bildschirm welcher im Gegensatz zu allen anderen keine Videobilder zeigte, stattdessen war eine Flut von Buchstaben darauf zu sehen.
Nach einem kurzen Moment fuhr er erschrocken zusammen. Unter vielen anderen stand auch sein Name auf dem Bildschirm. Ängstlich tippe er mit seinem Finger darauf. Nach kurzer Ladezeit tauchte eine schier endlose Liste auf dem Bildschirm auf. Jeder Satz begann mit [Quote=Mörber] dazu waren das Datum und die Uhrzeit akribisch festgehalten. Mörber traute seinen Augen kaum, jedes, wirklich jedes Wort welches er jemals in der Kneipe gesagt hatte war registriert. Swansea, Dr. House, Ipod, und nochmal Swansea. Einfach alles!
Urplötzlich liess die Wirkung des Alkohols nach und Mörber machte sich schleunigst aus dem Staub. Als er am Pokertisch verbeirannte hinterliess er ein Loch in der dunstigen Luft welches sich erst schloss als er schon längst aus dem Gehirn entkommen war. Möglichst unauffällig lief er durch die Kneipe, vorbei am Türsteher und auf dem schnellsten weg nach Hause.
Seither wurde Mörber nur noch wenige Male in der Kneipe gesehen.
Grave Digger
03.06.2007, 21:56
Zeitpunkt: Sonntag, 3.Juni 2007; 20:00 Uhr
Ort: PES-X.de Forum
ähh, korrigiere, Kneipe. Daueraufenthaltsbereich eben.
Es herrscht eine komische Stimmung an diesem vorsommerlichen Juniabend in der Kneipe. Alles wirkt so übersichtlich - zudem befinden sich auf wundersame Weise Lostöpfe auf und an der Bar. "Was soll der Shice" geht nun sicherlich einigen Lesern durch den Kopf.
Tja, überlegt mal wieso Ihr heute keinen Zutritt zur Kneipe erhalten habt! Think about it!
Und dann vergesst eure Gedankengänge sofort wieder.
Die Gemeinschaft die sich heute in der Kneipe befindet lässt sich nämlich an 2.....Moment......5 Händen abzählen. Eine Gemeinschaft, die ganz ohne Aufnahmeritual auskommt und die für jede Menge Unklarheit in der heutigen hochmodernen multimedialen Welt sorgt. Irgendetwas wollen diese US-Typen doch schon wieder planen. Gibts in einigen Wochen etwa keinen PES-Bereich mehr? Werden hier Gespräche bezüglich des Editing Forums geführt, oder einfach die Löschung des Video-Unterforums gefeiert (Anm. welcher Idiot war das eigentlich ?:ulaugh:)? Weder noch. Auch Vyber sind heute anscheinend _einmal_ nicht Inhalt sämtlicher Konversationen. Zumindest teilweise. MAX muss dennoch Anekdoten über das vergangene Wochenende ablassen und gleichzeitig klarstellen, dass er sich heute Vyber-Fry genommen hat - und zwar nur für das eigentliche Highlight des Abends!
*insert melancholische Theme hier*
Party.On betritt die Kneipe.
Es wird ruhig. Messiahs ähnlich gleitet er in Richtung der Lostöpfe. Er wird doch nicht?
Tatsächlich! Party.On erklärt die diesjährige USbay Teamauslosung für begonnen. Wahnsinn! An diesem Mythos scheint tatsächlich etwas Wahres dran zu sein! Die Teamauslosung wird live in der Kneipe..........übertragen?
Richtig, Party.On klärt uns alle nochmals auf. Natürlich ist ein Meister des Faches nicht so dumm und will sich hier zum Buhmann machen. Anstatt die Lostöpfe mit billig ausgestopften Kinderüberraschungseiern inkl. Namenszettel zu füllen deutet er auf den LCD-Bildschirm.
*insert Kameraschwenk zum LCD-Bildschirm here und start se movie*
USBay Teamauslosung 2007
Live
vor einigen Stunden aufgenommen, jetzt gestreamt.
100% Moggifrei.
http://img523.imageshack.us/img523/9845/auslosungoi8.jpg
Nach 12 schriftlich gestreamten Auslosungen ergab sich folgender Zwischenstand:
http://img111.imageshack.us/img111/4919/12ua0.jpg
Eigentlich shiceegal? Nein! 2 Leuten war es nicht shiceegal. Es gab nur ein Ziel für die Ösigemeinschaft: Gemeinsam ein Team bilden und holländische 15 jährige Frauen aufreisen. Dieser Traum zerplatzte bereits gegen 20:30 Uhr. Zweimal Hitler hätte Deutschland auch garantiert nicht überlebt.
Die zweite Losrunde begann und man wartete gespannt auf den Teampartner des heimlichen PES-Gottes, der den Laufpass auf Select spielt. Laas wird der Partner des grünen Flitzers! Zum ersten mal gibts leicht angedeutete Beschiss-Parolen im Raum zu hören.
Los Nr.2 bescherrte dann Herrn Digger das vorzeitige Ende des Sauerlandvergnügens, bevor es überhaupt begonnen hat. Die Hulkähnliche Gestalt Takeem bekam die Crouchähnliche Gestalt (bloß ohne die entsprechende Größe) Digger an den Fuß geklettet. Schön.
Einige Minuten später gabs plötzlich die zweite Sucuk-Mozartkugel Gemeinschaft in Form von lightyear und BoB zu bewundern. Und skraggy im Team mit maniac!
Richtig gelesen! Frauen des Sauerlandes, was wollt ihr mehr?
Bis zur Auslosung des Partners von Bouba lief diese live-gestreamt-aufgezeichnete Auslosung dann auch ohne weiteren Aufreger. Dann kam es innerhalb von wenigen Sekunden jedoch faustdicke. Bouba und Party.on im selben Team, genau so wie Dennis und Dennis. Faule Eier und Tomaten wurden in Richtung Party.On geworfen. Also in Richtung des LCD-Bildschirm aufgezeichnet gestreamt projezierten Party.Ons, der wahre verließ die Kneipe bereits vor Minuten. Wieso wohl?
Sherlock BoB ermittelt: :arrow: Gedankengang hier skiziert:
http://img107.imageshack.us/img107/6484/diemagischeverwandlungemg7.jpg
"Dennis und Dennis. Bouba und Tweety. Laas und Remsen. Skraggy und maniac. Zweimal Österreich-Türkei."
Hmm :gruebel:
"Ja doch, shice auf die Wahrscheinlichkeit. Das wird grundehrlicher Sport."
Zum Abschied dieser Nachbetrachtung der USbay Teamauslosung nochmals die festgelegten Teams:
http://img406.imageshack.us/img406/8049/24yf9.jpg
.... und ein kleiner Abschiedsbrief meinerseits:
"Liebe Kneipe,
bis zum 3.Juni 2007 hatten wir eine äußerst schöne Zeit zusammen - ich kann im wahrsten Sinne des Wortes behaupten jede Sekunde in dir genoßen zu haben; doch dann änderte sich alles innerhalb von wenigen Sekunden. Eine einzige Auslosung meines Partners veränderte mein Leben innerhalb von wenigen Sekunden. Nun gibt es für mich keine Freude mehr am Leben - es heißt Überleben. Oder siegen.
Oder, wenn nix mehr geht, Sucuk in den Körper pumpen."
Yours,
bald nur noch 1,10 Meter großer
Grave Digger
Unter diesem harmlosen Motto stand die alljährliche Putzaktion. Ziel war es sich etwas von dem Schmuddelimage einer Hintergassengastronomie, welches der Kneipe auf Grund der Hinterlassenschaften einiger zwielichtiger Personen anheftete, zu lösen. Der Besitzer – wie immer erhellte seine bloße Anwesenheit den Raum – nahm seine Mitarbeiter zur Seite und kündigte großes Reinemachen an. Dollhorninho, der sich gerade warmgesessen hatte, wurde darauf hin sofort von Max am Kragen gepackt und unsanft zum Ausgang geführt. Doch dieses Mal ging es dem Besitzer unserer Kneipe nicht um dreckige Gäste, die Kneipe selber machte ihm Sorgen.
Mit einem enttäuschten Gesichtsausdruck ließ Max Dollhorninho wieder los, der sich erleichtert wieder auf seinen Platz setzte.
Ja, die Kneipe. Viele Gäste machen viel Dreck. Und diesen sah man überall. Vor allem die vergangene Fußballmeisterschaft und die vielen Vertreter für Potenzsteigerungsmittel hatten ihre Spuren hinterlassen. Es musste eine Generalüberholung her.
In einer Nacht- und Nebelaktion wurde das Vorhaben in die Tat umgesetzt:
Als die meisten Gäste nach Hause gegangen waren, um ihren Rausch auszuschlafen, nahm der Besitzer höchst persönlich mehrere Eimer Farbe in die Hand und gab den 4 Wänden einen neuen Look. „2007“ nannte er diesen.
Zudem wurden von der Fensterscheibe alle Plakate, Zettel und Werbebotschaften entfernt. Endlich konnte man von außen direkt in die Kneipe hineingucken! Auch die Tür war nun wesentlich leichter zu finden, da sie nicht mehr unter all diesem Unfug verschwand.
Die Wand erstrahlte in frischen Farben und die Außenseite der Kneipe war geradezu einladend für neue, zahlungskräftige Gäste.
Doch dies war noch nicht alles:
Als nächstes war die Inneneinrichtung dran. Stundenlang schrubbten und polierten die Mitarbeiter jeden einzelnen Stuhl, jeden Tisch und selbst die Stehplätze glänzten in vorher nie gesehenem Glanz.
Es sah so aus, als ob noch niemand die Kneipe betreten hatte.
Aber eine leere Kneipe ist keine Gute. Wer will sich schon alleine einen hinter die Binde kippen? Daher wurden einige Dekorationsgegenstände geschickt platziert, so dass es aussah, als ob viele Leute die Kneipe besucht hätten. Hier ein leeres Bierglas, dort ein umgekippter Stuhl...ja, es wirkte sofort wieder einladend!
Am nächsten Morgen waren zwar alle beteiligten Mitarbeiter völlig fertig, aber der Besitzer sah, dass es gut war. Nach Lokalöffnung strömten sofort viele bekannten Gäste wieder in die Kneipe und erfreuten sich an der frischen Optik. Das neu angebrachte Schild mit dem Namen und Motto der Kneipe ließ auch bisher unbekannte Gäste durch die Tür treten. Wir dürfen gespannt sein, was diese beizutragen haben.
Doch halt!
Was machte dieses große, rote Werbeplakat (welches vorher unauffällig an der Fensterscheibe hing) mitten im Raum? Viele Gäste bestaunten es und bestellten gleich ein paar Produkte, die davon angepriesen wurden. Der Besitzer freute sich, es erfüllte seinen Sinn.
Und noch etwas viel auf: Ein paar Tische fehlten. Sie waren einfach weg! Wie konnte das passieren? Hatte ein Mitarbeiter in der Nacht die Tür nicht abgeschlossen, so dass diese geklaut wurden? Und wenn ja, wer ist dafür verantwortlich? Keiner wird es freiwillig zugeben, er würde sofort entlassen werden. Wer hat die Möbel mitgehen lassen? Zeze? Die andere Kneipe an der Ecke?
Gäste, die sich meistens dort aufhielten mussten sich nun andere Plätze suchen. Sie kamen wie Ratten aus ihren Löchern und nahmen anderen Gästen die Sitzplätze weg. So merke ein Stammkunde an:
[...] tauchen hier Leute auf, die ich zuvor noch nie in meinem Leben gesehen hab
Bleibt nur zu hoffen, dass noch genug Geld für neue Möbel vorhanden ist. Ansonsten wird eine Ecke für immer leer bleiben und viele Personen werden durch Sitzplatzwegnahme das natürliche Gleichgewicht der Kneipe durcheinanderbringen, oder gar demnächst ihre Biere woanders trinken.
Eine grauenhafte Vorstellung.
In der Kneipe nahm alles seinen gewohnten Lauf. U.E.Kinho war immer noch häufig, wenn nicht sogar zu häufig, in der Kneipe. Jedoch wird er inzwischen von den meisten Besuchern sowie Angestellten übergangen. Die Tatsache, dass er durch wirres Gefuchtel mit seinen Armen und den daraus resultierenden Gebärden versucht Aufmerksamkeit zu erlangen, stört zwar, wird aber aufgrund der Gleichgültgkeit der Betreiber hingenommen. Diese Betreiber blieben sich immer halt treu. Sie zogen sich keine neonfarbenen Mülltüten über den Kopf und forderten mehr Lohn beim Kneipenbesitzer Diong. (Davon abgesehen, dass dies eh keinen Sinn hätte) Sie erledigten ihren Job, ob nun die Tage viel Spaß und Freude bereiteten oder viel Arbeit – sie waren da.[insert lustiges Beispiel here] Ob nun die Gäste über das Wetter meckerten und jemanden in der Kneipe zum Reden suchten, oder ob die Gäste „laischt angeschwwippppsssst“ in die Kneipe hereintorkelten um herumzupöbeln – sie waren da. Und sie liebten ihre Kneipe. Und wussten, wieso sie da waren. Es waren Tage wie der Donnerstag, letzte Woche, die die Besitzer mit einem Lächeln im Gesicht, abends, die Kneipe abschließen ließen. Letzten Donnerstag, als Dennis über sein tätowiertes HSV-Logo am rechten Oberarm, eilig ein Wolfsburgtrikot mit MADLUNG als Beflockung überzog, um sich eine gepflegte Diskussion mit einem Gast, (seines Zeichen eine Art Hamburgpatriot, fast ein Hamburgnationalist, nur ohne Land) zu gönnen. Falls ihr euch jetzt fragt, woher Dennis so schnell ein solches Trikot herbekommen hat, sei gesagt: Da war ein Junge. Dieser Junge saß alleine in der Kneipe. Immer. Und da er eh nur unnötig Platz wegnahm, schubste Dennis ihn kurzer Hand von seinem Barhocker und innerhalb von wenigen Augenblicken hatte er das Objekt seiner Begierde in den Händen. Der Rest der Besatzung half dann den nun mit entblößtem Oberkörper dastehenden Jungen aus der Kneipe zu befördern. (Ungefähr so (http://www.youtube.com/watch?v=qvJeATp31dw)) Das letzte, was man von ihm gehört hat, war: „Haste den Arsch offen Junge?!“. Dann verschwand er.
Doch zurück zu Dennis. Anstatt der erhofften fachkundigen Diskussion, endete das Ganze in einem Fiasko. Obwohl es eigentlich sogar mit einem solchen anfing.
Mein Gott bist Du ein "Witzbold"!
Bestimmt bist du so ein verwöhnter "Erfolgsfan" von Bayern München.
Sah er denn nicht seine Farben - Grün und Weiß? Jetzt realisierte Dennis, worauf er sich eingelassen hatte. Er nahm einen kräftigen Schluck Strohbull und war bereit für das Gefecht.
Alter, was redest Du? Ich Bayern-Fan???
WOLFSBURG IST DIE WAHRE MACHT IM NORDEN MUAHAHAHAHHAHAHAHAH
MIT MAGATH WERDEN WIR EUCH HAMBURGERN SO DEN ARSCH AUFREISSEN MUAHAHAHAHHAHAHAHHAHAHAHHAHAHAHAHHAHA!!!!!!
Einige Stunden lauter Wortwechsel und etliche Strohbull später, konnte Dennis den Gast mit einem unanfechtbaren Argument den mentalen KO-Schlag verpassen.
Mr. Spock ist so saucool. Wäre er Fußballer, würde er in Wolfsburg spielen wie alle coolen Spieler in der Liga :sabber:
Mr. Spock bei Wolfsburg. Wo kommen wir denn da hin? Das wäre wie…, wie…., wie Hitler bei den Linken. Oder wie…ähm..., ja. Da würden einfach Welten aufeinanderprallen.
http://img488.imageshack.us/img488/3876/spockwobwc6.jpg
-
Davon abgesehen steht ihm grün überhaupt nicht.
Zurück zu unserem Gast. Die Niederlage nicht akzeptierend, versuchte er es mit einer Untenschriftensammlung. Doch was nicht hilft die Bundesliga bei PES wieder einzuschleusen, hat gegen Dennis erst recht keine Chance. Diese Unterschriftenaktion ging selbst den Betreibern zu weit, sodass sie zu Plan R griffen, genauer gesagt Plan R-ü-s-t-ü. Fry wusste genau, was zu tun ist. Ein gezielter Blick in Richtung Besenkammer, dann ein Griff unter die Theke um den Schlüssel zu nehmen. Er ging zu der besagten Kammer, öffnete die Tür und flüsterte Rüstü ein paar Worte ins Ohr. Mit einem Fingerzeig wurde das Opfer anvisiert. In Vier-Meter-Schritten näherte Rüstü sich HSV14q, um ihn dann kurzer Hand mit einem Roundhousekick aus der Theke zu befördern. Was genau dort ablief, konnte niemand erkennen, dafür ging es viel zu schnell. Mit einem kleinen Ball wurde Rüstü dann zurück in die Kammer gelockt und für den nächsten Notfall dort aufbewahrt. Von dem Gast sah man nie wieder etwas. Es wird vermutet, dass er immer noch durch die Gegend kreist. Man weiß es nicht.
Zum Abschluss sei noch gesagt, dass bereits die Zeit begonnen hat, in der sich viele Gäste vor der Kneipe tummeln. Sie diskutieren, sie drängeln, sie streiten, denn alle wollen Informationen über „Die Preisliste Exklusiver Spezialdrinks 2008.“, welche wie jedes Jahr erst im Herbst erscheint und von allerlei Gästen erwartet wird, wie der eigene Geburtstag oder der Simpsonsfilm in den Kinos. Die Betreiber haben eine anstrengende Zeit vor sich.
August 2008. Ein wettermäßig gefühlter Oktober. Wenn nicht sogar November. Trostlos.
Nicht nur wegen des mittemäßigen bis schlechten Wetters scheint es in der Kneipe immer voller zu werden. Auch wenn man keine qualitative Verbesserung der Gespräche an den Tischen und auf den Hockern an der Theke feststellen kann, merkt man, es steht wieder kurz bevor. Wie jedes Jahr eigentlich. Die Zeichen sind unverkennbar. Ähnlich einer Apokalypse. Aber anstelle von flammenden Skelettreitern die auf schwarzen Rössern vom Himmel gen Erde stürzen, geht es in der geliebten Kneipe fast gesittet und ruhig zu. Obwohl... Wenn man es sich recht überlegt. Nein. Es ist viel schlimmer als das. Leute, die man im Laufe des Jahres entweder nie, oder nur in den Freak-Ecken der Kneipe sah, schwingen sich zu großen Rednern auf und proklamieren die neuesten Gerüchte über die neue Preisliste Exklusiver Specialdrinks 2008. Die Liste, die jede Kneipe dieser Art Jahr für Jahr vom Getränkegroßkonzern und Beinahe-Monopolisten S.E. Abass vorgesetzt bekommt.
Obwohl es bis jetzt nur wilde Gerüchte und Spekulationen, sowie einige durch Hören-Sagen übermittelte „Insiderinformationen“, die höchstwahrscheinlich von diversen Familienmitgliedern (vorzugsweise von Onkels), die bei besagtem Großkonzern arbeiten, herausgegeben wurden, existieren, ist jener Kreis von Leuten bereits jetzt von der Preisliste enttäuscht. Die Kneipe mutiert hierbei in einer der hinteren Ecken zu einer Art Plattform für einerseits vernünftige Diskussionen und andererseits (überwiegend) für wüste Beschimpfungen und schmollendes Meckern. Manch einer verweist auf diese komische andere Kneipe. Dieses Schicki-Micki-Ding. Da wo fast jeder reingeht. Nicht so ein trver Underground-Schuppen. Von F. Ifa, geleitet. Ohne authentischen Dunst und Gestank wie hier. Dafür mit aufgesetzten, falschen Bedienungen, die so tun als hätten sie Ahnung von irgendetwas. Wahrscheinlich haben sie auch Ahnung. Ein weiterer Grund, dieses Laden unsympathisch zu finden.
Im Mitarbeiterkreis, nimmt man diese einsetzende Entwicklung eher gelassen hin. Denn die Erfahrung hat gelehrt, dass es jedes Jahr gleich abläuft. 3-4 Monate vor dem offiziellen Erscheinen der Liste tauchen die ersten Gerüchte auf. Die ersten Diskussionen beginnen. 2 Monate davor werden die Gerüchte langsam konkreter und die Auseinandersetzungen heftiger, teilweise schon beleidigend. In der Woche vor dem Erscheinungsdatum, oder Releasedate, wie man heutzutage neudeutsch sagt, tauchen die ersten auf, die von ihren Verwandten bei S. E. Abass schon eine Vorabversion bekommen wollen haben. Die erfahrenen Kneipenbetreiber wissen jedoch, dass es sic h hierbei, ähnlich wie bei der Internetveröffentlichung von Harry Potter 7, um nichts Legales handelt. Deswegen kommt es in dieser Zeit vermehrt vor, dass die Kneipentür geöffnet wird und dass vorbeigehende Passanten, Leute in hohem Bogen aus der Kneipe fliegen sehen. Am Erscheinungstag selbst ist in der Kneipe immer Hochbetrieb. Genauso wie jedes Jahr. Und genauso wie immer werden alle die, die zuvor gemeckert und geschimpft haben, wieder die komplette Preisliste durchprobieren. Dann verschwinden die meisten. Bis die ersten Gerüchte zur nächstjährigen Liste auftauchen...
Es war einmal ein ganz normaler Tag in unserer Kneipe.
Der Türsteher schloss gerade seine zu bewachende Tür auf um die ersten Gäste zu empfangen, der Barkeeper polierte die letzten Gläser und ein Putzroboter verschwand in der Abstellkammer. Ein Tagesbeginn wie jeder andere.
Splitter, klirr, swush, boing! Im hohen Bogen flog aus heiterem Himmel Bardame flip durch die Fensterscheibe in Richtung Bordsteinkante. Hinter hier folgte Tänzerin Dollho und der Jackass namens Dennis in noch höheren Bögen. Tumulte wurden laut. Was hatte das zu bedeuten?
Barkeeper Laas klärte auf: Man habe auf die Beschwerden der Gäste gehört und diesen Abschaum entfernt. Neues Personal wird ab sofort gesucht. Mindestlohn fast garantiert. Große Brüste erwünscht.
Es bildete sich eine Menschenschlange vor einer eigens eingerichteten Jobstation im hinteren Teil der Kneipe. Bewerbungen (meist von tänzerisch begabten, aber hässlichen Damen) wurden gewissenhaft entgegengenommen und mit höchster Sorgfalt in einem Expertenkreis begutachtet.
Derweil bildeten sich fünf Lager in der Kneipe:
1. Die Pessimisten glaubten, dass es das Ende sei. Solch Talente dürfe man nicht entlassen. Nur wegen denen sei diese Lokalität so wie sie ist. Man werde die Kneipe um die Ecke aufsuchen.
2. Die Optimisten -meist arbeitslos- glaubten endlich die Chance auf einen gut bezahlten Job zu haben. Also stellten sie sich hinten an die Schlange an und kommentierten die Entlassungen voller Verständnis: „Bardame flip habe ich noch nie gemocht. Wer steht schon auf blond? Gut, dass sie weg ist!“ „Der Türsteher war doch eh scheiße! Der hat mich, ja MICH, schon mal unsanft entfernt“
3. Die Skeptiker wussten, oder glaubten zu wissen, dass alles nur ein Schauspiel ist, um die Erhöhung der Proseccopreise zu vertuschen.
4. Die Mitläufer hatten keine Ahnung was überhaupt los war, aber schlossen sich einfach der dritten Gruppe an um halt mitzulaufen.
5. Flip, Dollho und ein Esel versuchten ihre Ehre zu bewahren, indem sie die Kneipe betraten und sich der ersten Gruppe anschlossen.
Tage der Unsicherheit vergehen. Der Ausgang ist Geschichte.
War das jetzt alles eine Verarschung dieses ganze Drama?
Ja ein Drama war es. In einer ebenso dramatischen Aktion wurde das Schauspiel als ein solches Aufgelöst und somit das Forum vor einer Implosion bewahrt. Die Gäste klatschten frenetischen Beifall, als sie drei Hauptdarsteller ihre goldenen Dions entgegennahmen.
Ich wusste, dass etwas faul ist. ;)
Natürlich
einfach nur LOL
Rasch kehrte wieder Normalität ein.
War die Aktion also fast umsonst? Nicht ganz! Neue Kellner, talentierte Schauspieler und Tänzerinnen (zudem noch sehr gut aussehend) haben Verträge zu nicht nennenswerten Konditionen unterschrieben. Außerdem bleibt den Gästen der humoristisch hochwertige Auftritt noch lange in Erinnerung, sodass die Kneipe weiterhin mit einer konstanten Besucherzahl rechnen kann.
Alles könnte so schön sein. Doch...
...Trommeln in der Dunkelheit...kommend aus dem Osten ...SIE IST DA!
Rüstü sei mit euch!
Weihnachtsspaziergang
Es wird Winter, ja, in der Kneipe auch
Vor dem Eingang, der Weg, bedeckt mit einem Hauch
von Schnee, über Nacht auf den Boden gekommen.
Dollo, er war von letzter Nacht noch halb benommen,
hat sich daraufhin vom Kaufhaus neben an genommen
ein Schild, darauf stand: „ Achtung Rutschgefahr! “
… womit die Gefahr dann auch gebändigt war.
In der Kneipe ein Anblick den man sonst nicht kennt.
Man sieht Diong, wie er auf dem Tresen hängt und äh pennt.
Er ist scheinbar gelangweilt vom in der Küche herrschenden Konflikt,
wo man berät, was es dies‘ Jahr Besonderes zu Weihnachten gibt.
Man grübelte lang, bis es endlich einer hätt‘:
Heiligabend: Fleischfondue mit diversen Saucen, Dips, Baguette.
Doch, wie soll es auch anders gehen,
bekommt nicht jeder dieses Festmahl zu sehen.
Um diesen Genuss als Nicht-Angestellter zu erleben,
musste man der Kneipe erst etwas geben.
Nebenan der Laden, „Ama-Zone“ genannt,
wurde von den hungrigen Gästen fast überrannt.
Denn um in der Kneipe zu Weihnacht zu speisen,
brauchte man Buttons, die, je nach den Preisen
der Artikel, die man dort erstand,
in der Größe variierten von petit bis grand.
So kam die Meute am Heiligen Abend
zur Kneipe an, aufgeregt trabend.
Doch an der Tür der Kneipe erwartete sie Laas,
bewaffnet mit Whiskey. In der Flasche, nicht etwa im Glas.
So kamen die Leute bis Laas trocken rief: „ Halt!
Zeigt her eure Buttons, oder et knallt! “
Freakyi, der erste in der langen Schlange,
ihm wurde langsam Angst und Bange.
Er wollte nicht nur Speisen sondern auch ein Glas Tee Ha-Ix,
das Gratisgetränk – aus Glühwein, Grog und nerfs Irish Coffe ein Mix.
Doch Freakyi kam nicht dazu sich warm zu saufen,
da Laas ihm entgegnete: „ Nein, bitte beim nächsten Mal Plasma kaufen. “
Sein Button zu klein,
er kam halt nicht rein.
Laas nahm noch einen Schluck
und gab sich ‘nen Ruck,
wies Tausende ab,
denn das Essen war knapp.
So aßen die Besitzer fast ganz unter sich,
nur Superfonsi, den wiesen sie nich
davon,
denn er hatte den größten Button!
Damit wünsch ich der den Besitzern und Fonsi ein frohes Fest
schöne Feiertage, das alles natürlich auch dem Rest
der treuen Kneipengästen.
Und nun auf: Lasst euch von eurer Familie mästen!
http://www.ugly.plzdiekthxbye.net/large/l118.png
Und plötzlich kam wieder mehr Leben in die Kneipe, es wurde wieder lauter. Woran das Schweigen lag? Man weiß es nicht. Ob es nun BoBs schlechte Internetverbindung, die Bestürzung über die Wahlergebnisse in Niedersachsen und Hessen, Phils unsägliche Grätscherei oder einfach nur die Winterpause der von so ziemlich allen Kneipenbewohnern geliebten Freizeitbeschäftigung war. Irgendjemand hatte jedenfalls den Schalter wieder umgelegt und die - mittlerweile nicht mehr von Nikotin geschwängerte Luft - füllte sich endlich wieder mit Glückseligkeit und die Sehnsucht wich. Ja, die neue DSDS-Staffel hatte endlich begonnen. Und unter die Kandidaten mischten sich auch einige der Kneipengäste.
Eine kleine Auswahl:
http://img135.imageshack.us/img135/937/diggerky1.jpg
Der Mädchenschwarm. Er tritt mit dem obligatorischen "Killing me softly" an und begeistert Jury wie Fernsehzuschauer gleichermaßen. Sein Weg in die Top 10 ist geebnet, sein Weg zurück in die Kneipe leicht, der Stammplatz wird ihm derweil von M. Harnik freigehalten. Dieter Bohlen: „Du hast ´nen superhübschen Kopf, aber da unten, das musst du anders machen.“
http://img253.imageshack.us/img253/5507/joustoniv7.jpg
Der Anti-Star. Den TicTacToe-Song "Ich find dich scheiße" bezieht Dieter Bohlen zwar nicht direkt auf sich, ist in der Bewertung aber dennoch alles andere als begeistert: „Du bist zwar eine Knutschkugel, aber das ist nicht das, was wir hier suchen.“ Der Kandidat zertrümmert im Nachhinein eine Klobürste und geht erhobenen Hauptes zurück in die Kneipe.
http://img172.imageshack.us/img172/334/foxkannul8.jpg
Die Quoten-Brüder. Sie treten mit "Up where we belong" den Beweis an, dass auch ein Dieter Bohlen mal sprachlos sein kann. Anja Lukaseders Urteil fällt eher harmlos aus: „Wir haben in diesem Business alle einen Knall, aber eurer ist zu groß, sorry!“ Unbemerkt schleichen die beiden zurück an ihre Tische, einer von ihnen brabbelt etwas von „Fick dich weg, du Homofürst“, dann ist die Episode für sie beendet.
In der Kneipe ist man sich teils uneins ob der "repräsentativen" Auftritte, teils interessiert es nicht die Bohne. Die Uninteressierten (ein Großteil davon bilden sogar Kneipenmitbegründer) unterhalten sich immer lauter und offensichtlicher über den größten Konkurrenzschuppen der Stadt, der sich in ihren Augen in letzter Zeit "wirklich gemacht hat". Ein Teil von ihnen versammelt sich sogar an einem eigens dafür installierten Raum und verärgert so viele der jüngeren Gäste „Fie, Fas redet ihr denn da?“ „Ach, komm. Geh weida, du pest doch bescheuert!“
„Man muss sehen, wie sich dieser Konflikt weiterentwickelt und ob die gute, alte Kneipe ihre Steine nach der geplanten Renovierung wieder alle über einem Glashaus scheren kann“, resümiert Barkeeper Diong.
Alltag in der Kneipe. Es herrscht eine etwas dösige Stimmung. Während der Schal-behängte Jogi versucht die Zugspitze zu erklimmen, sitzen die weisen Alten (20+) in einer Runde zusammen und schwelgen in Kindheitserinnerungen. In einer Zeit vor DSL und DSDS gab es noch wahre Helden. Es lohnte sich noch seine Freizeit vor einem Röhrenfernseher zu verbringen und in den Schulpausen mit bedruckten Papierkarten zu handeln. Ja, damals war alles besser!
Ansonsten passierte recht wenig. Neue ausbeutbare Kunden verirrten sich kaum mehr in dieses ehrwürdige Gemäuer. Lag es an den erhöhten Getränkepreisen, den fehlenden barbusigen Kellnerinnen, oder doch an der Inkompetenz der vorbeikommenden Besucher am Türsteher (Bärlin:grummel: ) vorbeizukommen? Die Jugend von heute ist auch nicht mehr das was sie mal war. Früher war ja alles besser!
Durch die Abgeschiedenheit von der Außenwelt und das Festzitzen in der Vergangenheit wurde die Kneipe jedoch auch für zweifelhafte Menschen interessant. Manche mögen sie als Sektenführer ansehen, sie selber bezeichenen sich eher als Prohpeten, oder Heiler. Es sind skrupellose Personen, die im Allgemeinen mit der Hilfe der Musik und der körperlichen Ertüchtigung die Gehirne der Betroffenen waschen und sie dadurch zu ihren Untertanen zu machen. Doch man möchte meinen, dass die Kneipengäste für so etwas nicht anfällig sind. Wie man sich doch täuschen kann. Vor nicht allzulanger Zeit stand der Führer (ein eigentlich normaler Gast) der bisher unbekannten Zellotologie-Sekte auf und verkündete mit durchdringender Stimme:
kann man leider nicht direkt einbinden. aber is nen blick wert. gott, wie kaputt das is :ugly:
http://www.youtube.com/watch?v=uiKIlwNVElY
Das machte natürlich neugierig. Nicht einbindbar, aber dennoch ein Blick wert? Viele schauten es sich an und jeder der es tat war verloren. Man wurde zu einem willenlosen und unterwürfigen Sklaven des Sektenführers. Selbst der Kneipenbesitzer und der Barde, eigentlich sehr eigenständige und willsenstarke Personen, verfielen dem Zellenkult und zwangen alle, die die Botschaft noch nicht wahrnahmen, zu lauschen:
Eines schönen Tages vor nicht allzulanger Zeit postete a user known as Gurkenmann den folgenden Link, der, falls noch nicht bekannt, erstmal angesehen werden muss.
Komplett.
Zwei Mal.
Braka Bra Braka
Somit wurde aus einer unscheinbaren Kneipe die Basis einer bald weltweit geführchteten Sekte. Die Botschaft verbreitet sich rasend schnell:
Son geilen track darf man der Welt doch nicht vorenthalten.
Doch was ist die Botschaft und was die Motive des Sektenführers? Was bedeuten die Worten "Jede Zelle meines Körpers ist glücklich" wirklich?
Ist es nur die selbstlose Heilung von allen Krankheiten? Zweifelhaft. Zumindest die Mitglieder glauben an die Heilkräfte des Gurkenmannes:
Jedenfalls hat mich dieses Lied zutiefst berührt und mich innerhalb von 3 Minuten von sämtlichen Geisteskrankheiten, die mir innewohnten, befreit.
Aber beim Hören bekommt man mit der Zeit voll den Gehirn... dings.
Hört sich gut an, jedoch falle ich drauf bestimmt nicht rein.
Bevor ich nun auf die wahren und bestimmt zutiefst verabscheuungswürdigen Beweggründe der Sekte zu sprechen komme, werde ich noch einen Selbstversuch unternehmen um wirklich alle Hintergründe zu erkennen. Ich werde mir dieses Lied zum ersten Mal anhören und danach die Welt von dieser ausgehenden Gefahr informieren. Mein Geist wird stark genug sein der Gehrinwäsche zu wiederstehen, denn selbst das 2 Girls 1 cup Video der Scheißeritis-Sekte hat mich nicht beeinflussen können.
Okay ich starte nun das Youtube-Video.
Musik ertönt. 3 Menschen stehen auf der Bühne und singen über ihre Körperzellen. Dabei zucken sie seltsam. Unbeeindruckend! Geradezu lächerlich! Viele Anhänger im Publikum zucken und singen ebfenfalls. Sie drehen sich. Ich drehe mich mit. Die alte Frau mit den langen grauen Haaren in der ersten Reihe wirkt äußerst anziehend. Jede Köperzelle fühlt sich wohl. Ein tolles Gefühl! Aber ich muss wiederstehen...Nun sind die drei Menschen im Tonstudio. Jede Zelle an jeder Stelle ist voll gut drauf! Jawoll! Preiset den Gurkenmann! Auch ich werde dir dienen! :grosser:
Es begab sich im Jahre 2005, als das Gebot des Propheten Seabass noch zählte und er in der ganzen Welt geschätzt wurde, dass eine Gruppe seiner Jünger, sie selbst nannten sich, je nach Überlieferung pes3.de, oder pes-4.de, zusammenkam und über einen neuen Namen ihrer Gemeinschaft diskutierte. Man war zu der Einsicht gekommen, dass auf Grund angekündigten Veränderungen des Propheten -alles sollte viel realistischer und überhaupt werden- ebenfalls eine Namensänderung von Nöten sei, damit noch Ungläubige auf den rechten Weg gebracht werden können.
Der Ausgang dieser Zusammenkunft ist allen bekannt, doch lassen sie uns einen genaueren Blick auf diese weit zurückliegende Zusammenkunft werfen. Es wurden antike Schriften gefunden, die die Geschehnisse rekonstruierbar machen:
So sprach ihr Obester, nachdem zu Beginn gemeinsam Brot gerochen wurde:
Also, meine Meinung:
pes-online.de find ich am seriösesten, aber auch etwas langweilig.
pes-x.de find ich wegen dem x ein bisschen bescheuert (...)
pro-evo-soccer.de sieht gut aus, findet aber kein Mensch durch Zufall.
(...)
Ich tendiere zum Doppelpack pesonline.de und pes-online.de.
Es fand sich allgemeine Zustimmung
pes-x.de find ich nicht so doll.
pesonline.de kommt am besten.
Somit lag das Augenmerk bereits sehr früh auf den so genannten Online-Modus, mit dem ein weltweiter Austausch mit anderen Anhängern möglich sein sollte. Der spätere Name pes-x.de stoß zur Überraschung der Historiker auf deutliche Ablehnung.
Folgende Analyse bestägtige die Jünger in ihren Absichten:
Stimmt schon. Vor allem, wenn das mit dem Online-Modus irgendwann nochmal plattformübergreifend funktioniert, gibt's da sogar einen, äh, komischen Sinnzusammenhang. Jedenfalls klingt's am seriösesten und hat am ehesten Chancen, leicht gemerkt zu werden.
Man schien sich einig zu sein, denn man glaubte, dass es gut sei.
:dieter: pes-online kommt am besten. bei diesem wort schwingt die coolness praktisch im subtext mit.
dräääääääccccckkksssssääöööööuuuu
Es war beschlossen. Ihr Obester machte sich auf den beschwehrlichen Weg den neuen Namen eintragen zu lassen. Währenddessen wurde, so liest man im folgendes Schriftstück, nach weiteren Zweitnamen für die Gemeinschaft gesucht. Bereits in der damaligen Zeit zeigte sich die Kreativität der Anhänger.
Wir könnten ja noch den klassischen Porno-Seiten-Trick anwenden. www.pierre-van-hooijdonk.com kaufen und von dort auf unsere Seite weiterleiten. Oder www.jenna-jameson.com etc.pp.
Wie wäre es mit www.pes-user-sind-die-besten-oder-so.de
Kleiner scherz :-)
Jetzt im ernst: www.pes-admins-mods-sind-die-besten.de
www.fatih-:-).de
Auch scheinbar moderne Ideen haben ihren Ursprung bereits in dieser frühen Zeit:
www.highfive.de, dat wär watt.
Das Denken damals war global geprägt. Man wollte die Botschaft des Prohpeten Seabass europaweit verbreiten:
Hm, wobei mir pes.eu mittlerweile auch sehr gut gefällt... :gruebel:
Hat was.
pes-4.de goes Europe! :icecream:
Am Tage zwei kam ihr Obester zurück und sprach:
So, Scheiße.
Haben wir hier nen Spion in unseren Reihen?
Wollte gerade www.pesonline.de (http://www.pesonline.de/) registrieren, die Domain ist aber seit ner Woche vergeben, die Adresse führt zu pescorner.de.
Es war ein Schock für die noch relativ junge Gemeinschaft.
Ach. Als ich da das letzte mal irgendwann im Januar reingeschaut hab, war das nur ein Unterforum bei der fifacity :jeffkoch:
Gestern noch zur Fifastadt gehörig und heute schon eigenständig als pesonline.de.
Wer war der Judas in ihren Reihen? Diese Frage können die gefunden Schriften nicht beantworten, die Folgen dieses Ereignisses sind aber noch heute spürbar. Im Nachhinein kann man sagen, dass sich die Spionage als Vorteil für die Gruppe entpuppte, aber damals war man geschockt. Neue ernsthafte Ideen wurden benötigt:
So, jetzt mal wieder ernsthaft!
Vorschläge von patty und mir.
www.pro-evo-soccer.de
www.pro-evo-soccer.com
www.pro-evo-soccer.eu
www.pro-evolution-online.de
www.pro-evolution-online.com
www.pro-evolution-online.eu
www.proevolution-forum.de
www.proevolution-forum.com
www.proevolution-forum.eu
www.pes2k6.de
www.pes2k6.com
www.pes2k6.eu
www.pes-2k6.de
www.pes-2k6.com
www.pes-2k6.eu
Man merkte den Jüngern ihre seelige Müdigkeit an. Kreativität war nun Mangelware.
Daher sprach ihr Obester erneut zu seiner Gefolgschaft:
Wie wärs mit www.pes-x.de?
Dieser anfangs verschmähte Name stoß nun plötzlich auf allgemeine Zustimmung. Die Historiker sind sich bis heute nicht einig, wie der Sinneswandel zustande kam. Manche glauben an dringende körperliche Bedürfnisse als Ursache, andere an eine göttliche Eingebung.
Erneut machte sich ihr Obester auf den beschwehrlichen Marsch. Als er zurückkam sah er, dass es gut war und sprach:
pes-x.de wurde soeben beantragt. :)
Okay, ich fasse mal zusammen:
Wir haben:
pes3.de | pes-4.de | pes-x.de
Wir brauchen IMO auf jeden Fall:
pesx.de
winning-eleven.de
winningeleven.de
(...)
Sollten wir registrieren, wenn möglich:
pes.eu
(...)
Jubel brach aus und zu ehren ihres Propheten wurde Etwas Abfall geopfert. Die auf der anschließenden Feier gesprochenen Worte bleiben für Historiker bis heute leider ein Rätsel:
:didi: :idiot: ähhh :dito:
Jedoch schienen sie große Wirkung gehabt zu haben, denn im Rausch erschien einem der Jünger sogleich eine Vision:
Ich verbinde pes-x immer noch mit PES 10. :grummel:
PES10 ist noch nicht erschienen und so leben die Anhänger des Propheten Seabass bis heute in der Hoffung, dass PES10 ihnen irgendwann Erleuchtung bringt.
Viele Dinge sind seit den nun rekonstruierten Ereignissen geschehen. Manche von Bedeutung, manche nicht. Einige haben zu evidenten Einsichten geführt, andere waren völlig absurd.
Die nun gefundenen Schriften haben aber eines bewirkt: Sie lassen uns die kleine Welt dieser sehr seltsamen Gemeinschaft besser verstehen.
Nein!
Doch!
Nein!
Doch!
Ach, komm hör’ doch auf!
Nee, ehrlich jetz!
Die Kneipe gibt’s noch???
Ja, echt!
Nein!
Doch!
………
Und doch, es gibt sie noch. Die gute alte Kneipe, mit dem Großteil der guten alten Gäste. Einige neue sind hinzu gekommen und mussten sich angesichts ihrer lustigen Rufnamen, wie „Weiblicher Lepus“, „Ein Gutmann“ oder „Der 22. Neue“ einiges an Gelächter anhören. Die Alteingesessenen schenken den Neuankömmlingen meist nur ein mitleidiges Lächeln, einerseits erfreut ob des Zuwachses, andererseits aber auch wohlwissend, dass es Greenhorns hier schon immer schwer hatten, wenn sie sich anfangs gegen Alles und Jeden stellen wollten und nicht auf des Volkes Ohr hörten. Den Krückstock schwingend rief Oppa Tom meist: „Nehmt euch den hässlichen Kölner()Dom(!!!) als Beispiel! Den wollte auch keiner haben, außer den Kölnern! Und nun ist er tatsächlich weg“ Dass der wahre Kölner Dom natürlich weiterhin existiert, konnte Oppa Tom nicht wissen, war er zur Restaurierung nach dem 2. Weltkrieg doch schon in einen senilen Demenzzustand verfallen.
Doch muss man sagen, dass es außer dieser kleinen Prestigekämpfe lange keine wirklich großen Prügeleien mehr gab. Zum einen lag das wohl daran, dass Button nicht mehr da war. Zum anderen sicherlich aber auch daran, dass sich Vorzeigehooligan Fox mittlerweile wohltätig engagiert und eine kleine Gruppe von Kindern ihn davon abhält, Babak Rafati an jedem Wochenende hinterherzureisen und ihn vollzupöbeln. Auch der vielleicht größte Kampf neigte sich dem Ende zu. Der Kampf der PESserwisser gegen die FIelen FAntastischen. Während eine Seite immer mehr Zuwachs bekam, nachdem Kneipenmitbegründer DennisIstEinDümmkopf damals den eigenen Raum eröffnete und eine starke Propagandamaschine anwarf, verliefen sich nur noch vereinzelt Leute zu den PESserwissern, deren selbsternannter Anführer ein entfernter Verwandter von Sepp Maier war. Und so entschlossen sich die FIelen FAntastischen kurzerhand unter sich eine wohlorganisierte Prügelei zu starten. Der Kampf sollte zwischen den beiden großen, oft rivalisierenden Tischen, stattfinden. Und hier die Formationen:
Team Grün-Weißer Pappreaktor:
magic_footballer: Wer Doppelpässe im eigenen 5-Meter-Raum spielt, kann hier nur als Keeper nominiert werden. Eventuell wechselt er zur Halbzeit mit Lupino oder Patrick.
Ante: Als Mann vor der Abwehr unverzichtbar. Frings verweigert komplett das Spielen, wenn er nicht von Ante gesteuert wird und hört sich nicht mal mehr andere Angebote an.
Macl: Macl (Endgeschwindigkeit < Kontinentalplattenverschiebung)
Lurchi: _Versucht_ im Mittelfeld die Fäden zu ziehen, was meist kläglich an Ballacks Trägheit oder wahlweise auch Diegos Fallsucht scheitert.
Grabo: Überragendes Finish im Fallen, den machen nur die ganz Großen :hihihi:
nerf_herbal: Wenn es nach nerf geht, sind wir nur nicht auf seine gute Ideen, wie die Diagonalbälle ins Aus, eingegangen.
Digger: Vorm Tor eifert er seinem großen Idol Torres HugoHugoHugo leider allzu oft nach. Versteht offensichtlich aber immerhin die Abseitsregel, was für jemanden, der Ailton in der Ösi-Liga abfeiert, sehr bemerkenswert ist.
Cerb: Spielt am besten, wenn er nur sich nur auf das Sprechen konzentriert und seiner Freundin die Tasten überlässt. Mit Pizarro mittlerweile im Übrigen bei Chancenverwertung 107% angekommen.
Bouba: Bouba, DAS ist einer. wie der Mich geschickt hat. Epochal. Oder Schlagei. Auffen Flügel, DAS war Fussball.
party.on: Ich mach' jetzt nochmal Pause um weiter zu pöbeln.
flip: Glänzt immer wieder mit seinem sehenswerten, aber nur selten effektiven Trick. Logisch, wenn selbst Schweinsteiger den beherrscht. Bleibt stets die Ruhe selbst.
PES X All Stars:
Cadance: Cad du kann auch ruhig mal abwerfen, wenn frei ist. Teilweise standen wir da mit Kaffee und Kuchen auf links und konnten uns Märchen erzählen. Immer nur starr nach vorne abschlagen bringts nicht. Ansonsten bist du mit der Zeit auf jedenfall sicherer hinten geworden.
Benjaminho: Benjaminho hat mir in der Abwehr auch gut gefallen.
Fox: Ansonsten bin ich zufrieden mit mir, wenn ich die Form so halte, kann da nix mehr schief gehen.
Zonda: Zonda hinten wie ne Mauer
Croyance: Du willst nicht wirklich sagen, dass du heute gut warst oder ? :bitte:
Bavaria_Zürich: ich weiss ehrlich gesagt nicht wie man auf der einen Seite Rid als Egoisten bezeichnen kann und auf der anderen Seite so oft eigensinnig vorm Tor handelt
Mächtle: Achja, Mächtle war auch scheiße :D
DasMUMMEL !!!: Hat Mummel schon öfters mitgespielt? Hat sich nahtlos ins Team eingereiht.
bayernfreak: Bayernfreak meinte er will als OMF Bommel haben
netzerson: Eine sehr hohe fehlerpassquote,viele ballverluste und die vergebene 100%tige wo das Tor leer war, unterschreicht deine Leistung als Stürmer.
ridler: Ridler verliert im Sturm den Ball und hält erstmal die Vierecktaste
Taktisch erwarten wir die Mannschaften so:
http://s11b.directupload.net/images/090225/stvrtb5v.jpg
Mann darf gespannt sein oder auch: Achtet drauf!
Spinnen weben haikus in die leblosen zwischenräume der zeit. staub lag auf meinen gedanken.
Ohne es zu wissen fand ich mich im wc-bereich der kneipe wieder, orientierungslos, nicht sexuell.
Fordernd blickte ich hinunter, auf mein glied, wenn man so will. mehrere minuten lang.
Aber meine nervöse blase schien sich in letzter zeit gegen öffentliches herumgepinkel zu weigern.
Chapeau! Soviel druck hält kein remsing aus. ich könnte staudamm werden.
Ohne es zu ahnen näherte sich von hinten die apokalypse. ballackdildo!
Analer untergang. ich geriet in panik. ich roch das haargel, und das plastik.
Chronisch nervöse blasen entspannen sich in den unbrauchbarsten momenten.
Hilfreicherweise öffnete mein urin das tor in eine neue welt. flucht gelungen.
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Der ballackdildo penepulverisierte daraufhin meine alte welt. ich las davon in der zeitung.
Ende.
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